#AufderSonnenseitedesLebens – Wenn sich ein glückliches Leben nicht nur auf 3 Wochen Urlaub beschränkt
Ein Hinweis vorab: Wenn Ihr diesen Artikel lest, bin ich bereits #AufderSonnenseitedesLebens. Ok, zugegeben, das stimmt nicht ganz. Aber zumindest befinde ich mich auf dem Weg dahin, wenn es nach der Definition einer ehemaligen Kollegin geht.
3 Wochen Urlaub mit meinem Freund. Erst ein paar Tage Sightseeing in Barcelona, dann verbringen wir ein paar sehr schöne Stunden in Valencia und schließen die Reise mit zwei Wochen Inselerkundung auf Mallorca ab.
Auch die besagte Kollegin war kürzlich länger verreist und versäumte es nicht auf Facebook Bilder von ihrer Reise zu posten – so hat schließlich jeder was davon. Die Bilder, die sie veröffentlichte, taggte sie stets mit dem Hashtag #AufderSonnenseitedesLebens.
Was mich zum Nachdenken brachte.
Wenn sie sich in ihren drei Wochen Sommerurlaub auf der Sonnenseite des Lebens befand, wo lebte sie dann die restlichen 49 Wochen im Jahr, wenn sie nicht auf Reisen ist?
Offenbar fristet sie dann ein Schattendasein.
Mit Festanstellung auf der Schattenseite des Lebens?
Wie bedauerlich. Führt sie so doch ein sehr trauriges Leben.
Stellt Euch das mal vor, nur 21 Tage im Jahr ein unbeschwertes, sorgloses Leben zu führen. Die anderen 344 Tage bringt man damit zu unglücklich zu sein.
Das ist es doch, was der benutzte Hashtag impliziert. Oder nicht?
Vermutlich ist es ihr gar nicht bewusst und bestimmt sollte diese Aussage so auch gar nicht getroffen werden – eigentlich sollte nur die schöne Zeit unterstrichen werden, die man in diesem Urlaub hat.
Nichtsdestotrotz steckt in dem Hinweis an den Urlaubsbildern wohl auch ein Fünkchen Wahrheit drin, die nicht nur sie, sondern viele Festangestellte betrifft. Zumindest die, die eine falsche Haltung zum eigenen Job haben und diese lediglich als notwendiges Übel zur Existenzsicherung sehen. Nicht als Berufung.
Ob das bei der ehemaligen Kollegin der Fall ist, weiß ich nicht. Den Anschein macht es jedenfalls. Aber darum soll es auch gar nicht gehen.
Sondern darum, sich für eine Arbeit zu entscheiden, die einem am Herzen liegt. Bei der man das Gefühl hat, man stünde das ganze Jahr über in der Sonne und nicht nur drei Wochen.
Denn Sonnenbaden macht glücklich. “Scheint die Sonne, steigt unsere Laune. Kaum zeigen sich die ersten Sonnenstrahlen, scheint sich nicht nur der Himmel, sondern auch unser Gemüt aufzuhellen”, heißt es in einem Onlinemagazin. Das liegt an den Glückshormonen, die durch die Sonne freigesetzt werden.
Die Selbstständigkeit ist wie Baden in der Sonne
Auch die Selbstständigkeit kann zu einem glücklichen, zufriedeneren Leben führen. Und einem selbstbestimmten noch dazu. Aber auch hier gilt: Man sollte es nicht übertreiben – und die Intensität der Sonne unterschätzen.
Ratsam ist es, sich vor der UV-Strahlung (dem Scheitern) zu schützen, sei es durch den ausreichenden Lichtschutzfaktor in der Sonnencreme (BusinessPlan) oder die passende Kleidung, wie z. B. einen Sonnenhut (Nebenberuflicher Einstieg in die Selbstständigkeit). Oder eben beides.
Genug philosophiert und SinnBilder in die Luft gemalt.
Ich werde jetzt die Sonne genießen – schließlich befinde ich mich wirklich #AufderSonnenseitedesLebens! 😉
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