Workisnotajob. von Catharina Bruns – Eine Buchempfehlung

Work is not a job von Catharina Bruns

Vor drei Monaten etwa haben Judith, Sophie und ich Euch drei Bücher empfohlen, von denen wir denken, dass sie jede Selbstständige gelesen haben sollte. Heute möchte ich Euch eine weitere „Must Read“-Lektüre vorstellen. Dieses Buch trage ich nun bereits seit Wochen mit mir herum. Nicht etwa, weil ich zu wenig Zeit hätte es zu lesen. Nein, das habe ich schon mehrmals getan. 😉 Ich finde, es einfach so wahnsinnig gut! Manchmal, wenn ich in der Bahn sitze oder bei einem Latte Macchiato in einem Café, hole ich das Buch aus meiner Tasche und blättere darin, um mich von den Worten und liebevoll gestalteten Grafiken motivieren zu lassen.

Work is not a job* ist ein Buch, das Denkanstöße für eine neue Haltung zur Arbeit liefern soll. Aber in meinen Augen findet man darin viel mehr als nur Anregungen und Impulse. Man findet in ihm eine ganze Lebenseinstellung.

Welche Bedeutung hat Die Arbeit für Euch?

Wenn Ihr wie die meisten Leute seid, dann lebt Ihr in der Überzeugung, „dass nur alles, wofür Ihr bezahlt werdet, Arbeit ist, und alles, was Spaß macht, nicht.“ (S. 30) Na, liege ich richtig? Macht Euch Eure Haltung zum Thema Arbeit einmal bewusst, bevor Ihr weiterlest. Ich versichere Euch, dieser Artikel das Buch wird Eure Ansichten diesbezüglich ordentlich auf den Kopf stellen.

Kapitel 1 – Arbeit neu denken

„Life is short. Profess your love.“

„Es ist an der Zeit, traditionelle Vorstellungen von Karriere zu überdenken und den Mut zu haben, der Arbeit mehr Persönlichkeit zu geben“ (S. 13), heißt es gleich zu Beginn des Buches. Nach wie vor wird Arbeit mit Erwerbsarbeit gleichgesetzt. Das ist falsch. Sicher, wir brauchen nach wie vor Geld zum Leben, aber viel wichtiger ist es eine Arbeit zu machen, die uns was bedeutet. Denn nur das wird uns auf Dauer glücklich machen. „Wir sollten dringend aufhören, Arbeit als etwas wahrzunehmen, das man für irgendjemand anderen tut“ (S. 9), so Bruns. Ihr Wunsch ist es, dass „wir uns von der traditionellen Auffassung von Arbeit lösen und eine neue positive Arbeitswelt prägen.“ (S. 21) Zum Beispiel durch die Selbstständigkeit.

In der Regel ist es aber so, dass wir Arbeit als Job oder Karriere ansehen und nicht als Berufung. „Ein Job“, so definiert Bruns, „ist ein notwendiges Übel zur Existenzsicherung.“ (S. 31) Und weiter: „Menschen, die ihre Arbeit als bloßen Job sehen, suchen Sinn und Erfüllung ausschließlich woanders und nicht in dem, was sie den ganzen Tag tun.“ Ähnlich ist es bei ambitionierten Menschen, die verbinden „vor allem Erfolg, Status und Geld mit ihrer Erwerbstätigkeit.“ (S. 32) Ideal wäre aber, wenn man sich über das was man tut definieren kann. Mehr noch: Es ist wichtig, dass man liebt was man tut (S. 77), denn „es gibt Arbeit für die es sich lohnt, morgens aufzustehen.“ (S. 14)

Work is not a job von Catharina Bruns

Kapitel 2 – Revolution beginnt im Herzen

„Angstfrei zu sein ist Grundvoraussetzung für ein glückliches Leben.“

Aber um eine Arbeit zu finden, die einem am Herzen liegt, muss man sich aus der vermeintlichen Sicherheit eines klassischen Arbeitsverhältnisses lösen und seine eigene Komfortzone verlassen. „Wenn nicht Freiheit, sondern Sicherheit das Wichtigste ist, hat das selbstverständlich zur Folge, dass (…) Selbstverwirklichung auf der Strecke bleibt“ (S. 113), so Bruns.

Seid neugierig und offen für die Welt! Traut Euch was! Verfolgt Eure Träume! Denn: “Gute Ideen, die frischen Wind in das Leben bringen, entstehen nicht aus der Passivität, sondern während wir irgendwas aktiv tun!” (S. 101) Für uns. Nicht für andere. Laut Bruns sollte es nicht darum gehen für wen, sondern mit wem man zusammenarbeitet. (S. 156)

Was Eure Arbeit ist, entscheidet Ihr! (S. 124) Also, hört auf Eurer Herz!

Work is not a job von Catharina Bruns

Kapitel 3 – Die einen nennen es Arbeit. Wir nennen es Leben.

„Also müssen wir selbst Sinnstifter sein. Man muss seinem Tun Sinn verleihen (…).“

Wir müssen anfangen Verantwortung für unser Leben zu übernehmen und beginnen es selbst zu gestalten. Allerdings müssen wir dafür wissen, wohin wir eigentlich wollen. Wir müssen eine Vision haben. Bruns warnt: “(…) ohne Vision auch keine leidenschaftliche Reise und ohne Leidenschaft keine Lust an der Arbeit.” (S. 215) “Wer seine Arbeit mit Liebe tut, leistet immer auch einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft”, so Bruns. Welchen fragt Ihr Euch? Ihr könnt anderen eine Inspirationsquelle sein und neue Horizonte eröffnen. (S. 201) Aber vorher müsst Ihr was riskieren. Habt keine Angst vorm Scheitern. “Zurück in einen lahmen Job (…) kann man immer…” (S. 206/07)

Work is not a job von Catharina Bruns

*Noch ein kleiner Hinweis: Unsere Empfehlungen enthalten Affiliate-Links des Anbieters Amazon. Wenn Ihr über diese Links z. B. ein Buch kauft, erhalten wir eine kleine Provision.

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