Der nächste Schritt? Zeit für gute Vorsätze!


Da wir langsam immer näher an Silvester ranrücken, wird das Wort „Vorsätze“ – wie jedes Jahr um diese Zeit – eines, das einem ständig um die Ohren gehauen wird. Jedes Jahr dasselbe. Jedes Jahr dieselbe Pleite, weil sich jeder maximal die ersten vier Wochen an seine Vorsätze hält.

Und jetzt komme auch ich noch damit an… 😉

Ich hatte bisher mit den guten Vorsätzen nichts am Hut, habe mir nie etwas fürs neue Jahr vorgenommen, sondern einfach alles auf mich zukommen lassen. Aber auf einmal habe ich auch das Gefühl, Vorsätze haben zu müssen. Ist die Selbstständigkeit Schuld? Oder ist es nur die Zeit, die gefühlt immer schneller vergeht und mich zwingt, mir endlich mal ernsthaft was vorzunehmen, statt „mal zu gucken“ und „vielleicht zu machen“? Im Enddefekt ist es ganz einfach genau das, was Sandra in diesem Artikel meinte: Man braucht Ziele, um voranzukommen.

2016 wird also eine Preeemiere für mich: Es wird Zeit für gute Vorsätze (aka. richtige Ziele!).

Wieso? Weshalb? Warum?

2015 war ein Jahr voller „könnte“ und „hätte“. So viele Ideen, so viele Möglichkeiten, so wenig Zeit… bzw. so wenig Zeit, die ich mir für all diese Dinge genommen habe.

Ich habe zum Beispiel schon sehr lange den Plan, für eine Woche nach Amsterdam zu gehen. Nicht, um dort ganz Touristen-like durch die Grachten zu schippern und ununterbrochen Coffee verkeerts zu trinken, sondern um dort interessante Menschen zu treffen, sie einen Tag zu begleiten und mehr über ihre Arbeit zu erfahren. Einfach so, als Inspiration, als Input, als was auch immer man es bezeichnen möchte (und klar, oben drauf geht es auch um die Stadt… ich finde Amsterdam so toll).

Natürlich habe ich mir nie eine Woche geblockt, um ganz klar zu sagen: Da kann ich nicht. Da bin ich in Amsterdam.

Ich habe diese Idee nie priorisiert und so passte sie natürlich nie in den Zeitplan, weil immer schon was anderes anstand.

Und damit das nicht auch mit all den anderen Dingen passiert, die auf meiner To-Do-Liste stehen, teile ich jetzt hier meine Vorsätze für 2016 mit Euch. Das erhöht den Druck 😉 Also fragt zwischendurch gerne mal nach: „Sophie, was wurde eigentlich aus…?“ Das kann ja wie ein Tritt in den Hintern wirken, damit ich doch noch aus den Puschen komme.

Vielleicht sind meine Vorsätze aber auch ein guter Input für Euch, denn alle haben natürlich damit zu tun, die Selbstständigkeit etwas voranzutreiben. Denn ehrlicherweise war ich 2015 zwar in einer sehr bequemen Situation, weil die Auftragslage stimmte. Aber ich habe eben immer für Unternehmen als Dienstleister gearbeitet und nicht an eigenen Projekten gewerkelt.

5 Vorsätze für die Selbstständigkeit

So, das war jetzt aber genug Intro. Also mal Butter bei die Fische. Meine konkreten Vorsätze, um mit der Selbstständigkeit etwas weiterzukommen:

1. Eine Woche nach Amsterdam…

… wie gesagt: Um interessante Menschen zu treffen (z.B. die Köpfe hinter likeknowslike.com oder themakersamsterdam.com)

2. Einen Platz in einem Coworking Space mieten

Die Home Office-Decke fällt mir auf den Kopf (auch wenn ich ein paar Tage in der Woche beim Kunden arbeite) und ich muss langsam mal raus - dorthin, wo ich andere Menschen mit Ideen treffen und einen Kollegenersatz finden kann (hier hatte ich ja schon mein Herz darüber ausgeschüttet, dass ich manchmal ein Team vermisse).

3. Mindestens drei Veröffentlichungen auf anderen Blogs oder in anderen Magazinen

Ich habe da auch schon welche im Auge, die ich toll finde und für dich ich auch schon Ideen habe. Aber da kann ich noch nicht zu viel verraten. Eine feste Anzahl festzulegen kann ja selbst auch dann ein guter Antrieb sein, wenn man noch nicht weiß wo genau.

4. Mindestens für sechs verschiedene Kunden arbeiten

Hm, bei der Anzahl war ich etwas unsicher. Je nach Branche können sechs Kunden sehr wenig oder auch sehr viel sein – das kommt ja auch auf das Volumen der Aufträge an. 2015 hatte ich einige längere Projekte, sodass ich mich ein wenig daran orientiert habe. Wäre eigentlich mal interessant für eine Umfrage. In welcher Branche seid Ihr selbstständig und wie viele verschiedenen Kunden hat man da im Schnitt im Jahr?

5. Mindestens zwei Workshops geben

2015 habe ich meine ersten Workshops gegeben. Da will ich gerne dran bleiben. Ich nehme mir erstmal zwei vor. Wenn es mehr werden… gerne.

Ok, fünf reichen erstmal. Puh! Ihr könnt in den Kommentaren ja gerne Eure Vorsätze mit uns teilen! Vielleicht kann ich mir das noch was Cooles abgucken.

Und sonst wisst Ihr ja: Immer mal nachhaken, wie es mit meinen Vorsätzen so läuft und mir in den Hintern treten 😉

© Beitragsbild: David Sherry | Death to the Stock Photo

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