5 Gründe, warum Du als Freiberufler profitierst, wenn Du eine Challenge veranstaltest

5 Gründe, warum Du als Freiberufler profitierst, wenn Du eine Challenge veranstaltest

Challenges gibt es viele. Sketchnote-Challenges, Grüne-Smothie-Challenges, Freebie-Challenges, Sichtbarkeit-Challenges…gefühlt kann man zu jedem Thema eine finden. Aber was steckt dahinter? Und warum ist das so eine tolle Sache?

Was ist überhaupt eine Challenge?

Gestolpert bin ich über das Phänomen „Challenge“ eher zufällig. Irgendwann tauchte das Thema in meiner Facebook Timeline auf und ich fand es sehr spannend.

Dabei ist das Prinzip ganz einfach. Die angemeldeten Teilnehmer bekommen über einen bestimmten Zeitraum täglich eine Nachricht, eine Aufgabe, ein Rezept oder anderen Input, der exklusiv nur für sie bestimmt ist. Oft wird für den Austausch untereinander dann auch noch ein Forum, eine Facebook-Gruppe oder ein bestimmter Hashtag angeboten. So finden sich die Teilnehmer untereinander, können netzwerken oder sich gegenseitig unterstützen.

Aber selbst eine Challenge veranstalten? Na klar!

Als ich meinem Blog Achtung Designer im Sommer 2015 gelauncht habe, wollte ich selbstständige Designer dabei unterstützen, sich ein Design Business aufzubauen, dass sie kreativ, zufrieden und erfolgreich macht. So weit mein Plan. Doch würden sich auch Leser für mein Thema interessieren? War meine Idee für andere Designer und Kreative überhaupt spannend?

Eine Challenge zu dem Thema „Selbstständigkeit“ schien mir ein sehr guter Weg, um das herauszufinden. Wenn ich Selbstständige finde, die sich für das Thema begeistern, dann würde auch der Blog funktionieren. Wenn sich keiner für die Challenge interessieren würde, dann ist das gesamte Thema vielleicht nicht spannend genug…

Heute ist der Blog acht Monate alt, ich hab schon zwei großartige Challenges veranstaltet und die ersten Anmeldungen für die dritte Runde sind auch schon da. Juhu!

Darum profitierst Du, wenn Du eine Challenge veranstaltest

Die Organisation und das Erstellen einer Challenge ist relativ umfangreich. Trotzdem würde ich es jedem Freelancer ans Herz legen, der im Online-Bereich arbeitet, mehr über sein Konzept, seine Leser und sein Thema herausfinden möchte. Denn man profitiert, wenn man eine Challenge veranstaltet.

# 1 – Du musst Dein Thema strukturieren

Natürlich kennst Du Dich in Deinem Fachbereich gut aus. Immerhin verdienst Du so Dein Geld. Aber hast Du schon einmal versucht in dem Bereich sieben, vierzehn oder einundzwanzig Themen logisch, chronologisch und ineinander schlüssig aufzubereiten? Das ist gar nicht so einfach.

Genau dieses intensive Auseinandersetzung mit Deinem Thema ist es, was Dich bei einer Challenge am meisten voran bringt. Du bist gezwungen, Dir alle Deine Inhalte, Deine Produkte oder Deine Blog-Artikel vorzunehmen und deren Gemeinsamkeiten zu finden. Danach hast Du nicht nur Deine Themen für die Challenge, sondern auch einen guten und fundierten Überblick über Deine aktuelle Situation.

# 2 – Du lernst Deine Leser besser kennen

Wenn du als Freiberufler erfolgreich sein willst, musst Du genau wissen wer Deine Zielgruppe ist und welches Problem Du für sie lösen kannst. So weit die Theorie. In der Realität hast Du aber nicht so oft die Chance Deine Wunschkunden zu befragen und ein ehrliches Feedback zu bekommen. Durch eine Challenge ist das möglich.

Die Teilnehmer lernen Dich und Deine Arbeit kennen, sie stellen Dir Fragen zu den Challenge-Aufgaben und geben Dir direktes Feedback. Das ist für beide Seiten großartig!

# 3 – Du bekommst Themenvorschläge, die Deinen Lesern wichtig sind

Und Du bekommst nicht nur Feedback. Die Teilnehmer sprechen auch Themen an, von denen Du vielleicht gar nicht gewusst hast, dass sie interessant sind. So bekommst Du Themenvorschläge, die Dich inhaltlich weiter bringen und die Du in Blog-Artikeln oder Workshops beantworten kannst.

# 4 – Deine Leserzahlen steigen

Mehr Besucher für Deine Website bedeuten auch mehr Aufmerksamkeit und mehr Interaktion. Das erhöht Deine Reichweite und wirkt sich positiv auf Dein Unternehmen aus. Viele Leser bleiben Dir auch über die Challenge hinaus erhalten und besuchen von da an regelmäßig Deine Seiten.

# 5 – Das Lob der Teilnehmer gibt Dir einen riesigen Motivationsschub

Selbst wenn Du Deinen Job von Herzen liebst, gibt es Tage an denen es mit der Motivation nicht so besonders ist. Sinnfragen, Zukunftsängste oder Stress mit Kunden gehören ja leider zur Selbstständigkeit dazu…

Aber es gibt auch die anderen Tage. Solche die einfach nur mega sind!!! Wenn Du erlebst wie viel Lob und Dank Du für Deine Challenge bekommst, dann hast Du so einen Tag.

Mir gibt es immer einen Riesenschub für meine Arbeit, wenn ich die Rückmeldung bekomme, dass ich anderen Kreativen wirklich weiterhelfen konnte. Das ist der schönste und der wahrscheinlich beste Grund überhaupt, um eine Challenge zu veranstalten!!

© Beitragsbild: Unsplash

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2 Kommentare Kommentar hinzufügen
  1. 1
    Alexandra Lei

    Gerade deinem letzten Punkt kann ich nur voll zustimmen. Bei mir läuft zur Zeit eine Abnehmchallenge (allerdings mit wöchentlichen, nicht mit täglichen Aufgaben) über 12 Wochen und die Rückmeldungen der Teilnehmer und die Erfolge bezahlen mich für die ganze kostenlose Arbeit.
    Eigentlich sollte es einfach eine Werbeaktion sein um mehr Aufmerksamkeit für meinen Blog zu generieren, aber jetzt merke ich, wie viel Spaß es dazu auch noch macht. Und die Zugriffszahlen steigen auch noch. Erfolg auf der ganzen Linie und ich werde nächstes Jahr sicherlich wieder eine Challenge starten zum Jahresanfang.
    Liebe Grüße
    Alexandra

    • 2
      Gudrun

      Hallo Alexandra,
      wie schön, dass du da die gleichen Erfahrungen machst, wie ich. Gerade wenn eine Challenge so lange dauert wie deine, ist es super, wenn alle Teilnehmer begeistert sind und am Ball bleiben. Ich wünsch dir viel Erfolg für die kommenden Challenge-Wochen!
      Liebe Grüße,
      Gudrun

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