2 Bücher, die jede selbstständige Frau lesen sollte

Buchempfehlungen zum Welttag des Buches

Heute ist der Welttag des Buches – den Judith, Sophie und ich schon im letzten Jahr genutzt haben, um Euch drei Bücher zu empfehlen, die jede selbstständige Frau (und natürlich auch jeder selbstständige Mann!) gelesen haben sollte. Unter unseren Empfehlungen waren die Autobiographien des indischen Autoren Salman Rushdie und der Deutschen Agnes Flügel, die ihr Leben in der Großstadt gegen eine Haus an der See und ganz viele Bienen eingetauscht hat, sowie “This year will be different” von Monika Kanokova. Auch in diesem Jahr wollen wir es uns nicht nehmen lassen, zwei Bücher zu empfehlen, von denen wir glauben, dass sie Euer Leben (als Selbstständige) bereichern.

Viel Spaß beim Entdecken – und hoffentlich auch Lesen! 😉

Wiedersehen im Café am Rande der Welt

Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich Euch “Das Café am Rande der Welt” vorgestellt habe. Es gehört neben “Work is not a job” von Catharina Bruns zu den Büchern, die mein Leben und die Sicht, die ich auf manche Dinge habe, verändert haben. Eine “Erzählung über den Sinn des Lebens”, die nun fortgesetzt wird. Auf dem Einband heißt es:

“Einst war der Erzähler John ein gestresster Manager, heute führt er ein ausgeglichenes und glückliches Leben. Während einer Radtour auf Hawaii stößt er zufällig wieder auf das Café am Rande der Welt, das ihn so nachhaltig verändert hat. In dem Café begegnet er der unglücklichen Jessica. Von morgens bis abends eingebunden in einen stressigen Job tut sie das, was andere von ihr erwarten, hat dabei aber ihre eigenen Ziele und Wünsche aus den Augen verloren. John wird zu ihrem Mentor und hilft ihr, sich auf das, was wirklich zählt, zu besinnen.”

Nämlich auf den Sinn des eigenen Lebens. Raus aus dem beruflichen Hamsterrad. Denn normalerweise ist es so, wie im Buch beschrieben:

“Die meisten Menschen hängen in einer Falle fest. Sie glauben, das Ziel des Lebens besteht darin, Geld zu verdienen, Geld zu sparen und dann mit 65, wenn man in Rente geht, das Leben zu führen, das man sich wünscht. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei circa 79 Jahren. Wenn der Plan aufgeht, bedeutet das also, man bekommt 14 wirklich gute Jahre. Allerdings habe ich erkannt, dass diese Jahre gar nicht so rosig sind. Die Leute werden krank, sie sind weniger mobil, einige ihrer Freunde sterben…”

Das Buch “Wiedersehen im Café am Rande der Welt”* ist ein weiterer Appell John Streleckys, darauf zu achten, dass alles was man im Leben tut eine Bedeutung haben sollte. Und zwar nicht, weil es bedeutsam für jemand anderen ist, sondern für einen selbst (S. 266).

Neuland: Wie ich mich selber suchte und jemand ganz anderen fand

Für Ildikó von Kürthy war es wichtig, sich ein Jahr lang auf die Suche nach einem besseren Leben zu machen, dass sie hinter Botox, zehn Kilo weniger und blonden Extensions vermutete. Zwölf Monate optimierte sie sich selbst. Kein Alkohol. Kein Zucker. Dafür ganz viel Meditation und eine glatte Stirn. Wie schon der Titel ihres Buches erahnen lässt -das ich übrigens als Hörbuch konsumiert habe-, ist das Endergebnis wohl nicht unbedingt das, was die Autorin sich vorgestellt hatte. Es fühlte sich nicht gut an, weshalb Ildikó von Kürthy zumindest optisch wieder zu ihrem alten Ich zurückgekehrt ist. Und dennoch war der Selbstversuch kein Reinfall – aus meiner Sicht (und das sieht sie bestimmt genauso!). Schon gar nicht für den Leser, denn wenn man neben Lachfalten etwas aus dem Buch “Neuland”* mitnehmen kann, sind das die folgenden zwei Dinge:

1. Nur, weil Ihr glaubt, eine Leben wäre unter bestimmten anderen Voraussetzungen perfekt, muss es das nicht sein. Ildikó von Kürthy nahm an, dass sie ein besseres Leben führen würde, wenn sie erstmal blond und schlanker wäre. Das hat sie sich in ihren Gedanken so ausgemahlt. Pustekuchen! Dem war nicht so. Ein anderes Beispiel: Nehmen wir an, ich gehe davon aus, dass mein Leben besser würde, wenn ich ortsunabhängig arbeite. Kann es, muss es aber nicht!

Was mich zum zweiten Learning bringt.

2. Nur durch Ausprobieren findet Ihr heraus, ob etwas, von dem Ihr annehmt es würde Euer Leben verbessern oder bereichern, es auch wirklich tut. In meinem Beispiel wäre es ortsunabhängig zu arbeiten. Ich müsste testen, ob es mich wirklich erfüllt, mal hier und mal dort zu arbeiten oder ob es sich um ein selbstkreiertes Luftschloss handelt. Ihr glaubt, die Selbstständigkeit wäre etwas für Euch und würde Euch ein besseres Leben ermöglichen? Ihr könnt es nur herausfinden, indem Ihr Euch selbstständig macht.

Wir hoffen, wir könnten Euch Lust auf diese beiden Bücher machen. Auf Pinterest habe ich übrigens ein Board mit weiteren Buchempfehlungen – schaut doch mal vorbei!

© Beitragsbild: Caio | Pexels

*Noch ein kleiner Hinweis: Meine Empfehlungen enthalten Affiliate-Links des Anbieters Amazon. Wenn Ihr über diese Links z. B. ein Buch kauft, erhalte ich eine kleine Provision.

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