Warum du deine Gesundheit selbst in der Hand hast – immer und in jeder Lebenslage. Homeoffice, Homeschooling & Co. sind keine Ausreden

Life Balance | 0 Kommentare

Ein Beitrag von GastautorIn

23. August 2021
warum du deine Gesundheit selbst in der Hand hast-Anna Maria Breil

Die Belastung ist gerade für Mütter in der Pandemiezeit stark gestiegen. Aber warum eigentlich?

Nur weil die Kitas plötzlich zu haben? Nur weil die Kids zu Hause sind, statt in der Schule? Nur weil sich die Jüngsten mehr streiten, weil ihnen der Ausgleich fehlt? Nur weil der eigene Job trotzdem zu bewältigen ist? Nur weil der Partner auch noch von zu Hause arbeitet? Nur weil man sich zu Hause schwieriger aus dem Weg gehen kann? Nur weil nun täglich gekocht werden muss? Nur weil man sich andere Beschäftigung für die Kleinsten überlegen muss und ein bisschen Durchhaltemotivation für Teenager? Nur weil man ein bisschen Schulstoff gleich mitlernen darf? Nur weil man mal nicht in den Urlaub fahren kann?

Beim Lesen dieser Aussagen, spürst du die Ironie in den Zeilen. Dennoch möchte ich an der Aussage festhalten: du hast deine Gesundheit selbst in der Hand! Warum das so ist und wie du das auch schaffst, erfährst du in diesem Artikel.

Schicksal und Einfluss von Außen

Es ist unumstritten, dass Stress und eine hohe Belastung der Gesundheit schaden. Schlechter Schlaf, Kopfschmerzen, Hautausschläge sind dabei noch die harmlosen Folgen. Kritischer sind tiefgreifende und langfristige Konsequenzen wie Schwächeanfälle, Herz-Kreislauf-Störungen oder Depressionen. Weiter lässt sich die Liste verlängern mit: Magen-Darm-Problemen, Verspannungen, Erschöpfung, Bluthochdruck uvm.

Die Meisten von uns wissen das. Wiederum viele wissen auch, dass sie genügend Schlaf brauchen, regelmäßigen Urlaub und Entspannungsphasen.

Doch was ist, wenn das Schicksal zuschlägt? Einen Lockdown wie in der Corona-Pandemie erleben wir hoffentlich nicht wieder. Völlig ratlose Familien. Überforderung und Überlastung wohin das Auge schaut.

Doch ist gibt noch andere Schicksalsschläge, die leider immer wieder kommen. Nehmen wir Hochwasserkatastrophen. Leider passieren sie immer wieder und immer heftiger. Menschen verlieren ihr Hab und Gut, Angehörige und ihre Zukunft. Wieder können Kinder nicht in die Schule. Wieder müssen Extreme bewältigt werden.

Waldbrände sind im deutschsprachigen Raum zum Glück unüblich. Doch bedeuten sie in anderen europäischen Regionen ähnliche Schicksale.

Worüber kaum gesprochen wird, obwohl auch kaum beeinflussbar, sind gesundheitliche einzelne Katastrophen – ob nun durch einen Unfall oder Krankheit. Für einzelne Menschen oder ganze Familien bedeuten solche Situationen eine enorme Herausforderung, nicht selten auf Kosten der eigenen Gesundheit.

  • Was haben alle diese Beispiele gemeinsam?
  • Sie sind eine enorme Belastung für die Betroffenen.
  • Sie passieren oft unvorhergesehen ohne dass man sich wirklich darauf vorbereiten kann.
  • In den meisten Fällen ist es völlig unklar was die betroffenen erwartet.
  • Sie verändern das eigene Leben und den Alltag

Es ist schwer in solchen Situationen zu sagen, du hast deine Gesundheit selbst in der Hand. In vielen Fällen wollen die Betroffenen auch gar nicht an sich selbst denken. Sie wollen für den oder die anderen da sein. Sie wollen, ihren Kindern trotzdem einen Alltag geben. Sie wollen Angehörigen trotzdem Lebensfreude geben. Sie wollen helfen. Sie wollen aber auch keine Schwäche zeigen und erst recht nicht als egoistisch dastehen.

Früher oder später wirst du unter diesen Lasten jedoch zusammenbrechen. Viel zu oft heißt es dann: „die Umstände haben mich krank gemacht“. Doch ist das wirklich so? Hast du wirklich keine Chance trotzdem auf dich und deine Gesundheit zu achten?

Sich ergeben oder auferstehen

Es gibt zahlreiche Aphorismen deine Situation beschreiben. Hier sind zwei die es gut treffen:

  • „Es ist die Wahl – nicht der Zufall – der dein Schicksal bestimmt.“ (Jean Nidetch)
  • „Wenn dir nicht gefällt, was das Schicksal für dich schreibt, nimm ihm die Feder aus der Hand und vollende es selber.“ (Pavel Kosorin)

Ich möchte dir Mut machen. Es ist nicht nötig, sich dem Schicksal zu ergeben – so aussichtslos die Lage auch scheint. Das Schicksal mischt zwar die Karten, doch spielen tust du damit selbst (Arthur Schopenhauer).

Achte auf deine eigene Gesundheit genauso wie auf die deiner Liebsten. Denn nur mit dir als gesunden Menschen kannst du Kraft und Energie weitergeben – egal ob für die Pflege eines Angehörigen, für Homeschooling oder den Neuaufbau einer Zukunft.

Wie raus kommen aus der Belastung?

Die äußeren Umstände können wir selten ändern. Denn vermutlich hast du recht wenig Einfluss darauf, ob eine Kita geschlossen ist oder ob Angehörige schwer erkranken. Doch du kannst Ändern, wie du damit umgehst. Es ist unumstritten, dass Schicksale deinen Alltag verändern und deinen Tagesablauf durcheinanderbringen.

Ziel ist es nicht, dass du all deine Verantwortung liegen lassen und die Flucht antreten sollst. Ziel ist es, in winzig kleinen Situationen Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen für deine Gesundheit. Halte dich nicht an bisherigen Mustern fest. Organisiere dich neu.

Im Folgenden seien einige Beispiele genannt. Nicht alle werden zu dir passen. Doch ganz bestimmt ist auch der eine oder andere Impulse dabei, den du für dich umsetzen kannst:

  • Lege deine Schlafenszeiten fest! Du brauchst etwa 7-8h Schlaf? Dann nimm dir diese. Wenn du dafür einen zusätzlichen Mittagsschlaf brauchst, ist auch das in Ordnung.
  • Schaffe dir jeden Tag mindestens eine Pause von 1h Stunde in der du „nichts“ tust bzw. in der du etwas für dich tust. Z.B. Lesen, Stricken, Spaziergang, Nordic Walking, Pilates
  • Schaffe dir ein morgendliches Ritual in welchem die ersten 10-15Minuten des Tages dir allein gehören. Beispielsweise eine Meditation, eine kleine Yogaabfolge, eine Tasse Kaffee oder Tee am offenen Fenster oder im Garten.
  • Übe das „Nein“-Sagen. Es ist völlig in Ordnung, etwas abzulehnen was dir noch mehr Last auferlegt.
  • Notiere am Ende des Tages ganz konkret was dir gutgetan hat und was zu anstrengend war. Überlege welche Optionen zur Verbesserung genau dieser Situationen bestehen und ändere sie beim nächsten Mal.
  • Suche dir einen Buddy, bei dem du dich anlehnen kannst – bei dem du nicht stark sein musst, der ein offenes Ohr für dich hat. Findet sich im privaten Umfeld niemand, dann darf es auch ein:e Psychotherapeuti:in sein.
  • Suche dir eine sanfte Bewegungsform für deinen Körper, wenigstens 1 Stunde pro Woche (Nordic Walking, Wandern, Pilates, Yoga)
  • Notiere dir die Dinge, die dir persönlich gut tun auf einer Checkliste. Und setze jeden Tag wenigstens einen dieser Punkte um. Sammle dabei auch Punkte wie ein frischer Blumenstrauß oder bestimmte Duftkerze.
  • Delegiere Aufgaben – auch wenn sie von anderen nicht ganz so perfekt erledigt werden, wie von dir selbst.

Fazit

„Wenn du dein Schicksal selbst in die Hand nehmen möchtest, musst du erst deinen Körper und deinen Geist in die Hand nehmen“ (unbekannt).
Solltest du nach diesem Artikel das Gefühl haben: Na so schlimm ist das bei mir ja alles auch wieder nicht. Dann genial. Dann hast du über das Lesen deine innere Stärke untermauert. Das tut deiner Gesundheit gut.

Anna-Maria Breil ist gebürtige Leipzigerin, aufgewachsen in Erfurt und lebt seit Mitte der 2000er im Ruhrgebiet. Ihre Mission ist es, für Frauen die mitten im Leben stehen, die einen verantwortungsvollen und anstrengenden Alltag haben und bereits spüren, wie die Belastung an ihnen nagt, Stärkung für den Körper und eine Energieaufladestation zu schaffen, damit sie mit Freude und Energie noch viel erreichen und meistern können. Auf ihrer Website kannst du mehr über Anna-Maria, über Pilates oder das Verspannungenlösen erfahren.

Anna-Maria Breil

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