Begebt Euch auf die Safari Eures Lebens!

Buch "Safari des Lebens" von John Strelecky

Eine Freundin von mir war im März für drei Wochen in Südafrika – das übrigens auch noch auf meiner Reiseliste steht. 🙂 Als wir uns ein paar Tage nach ihrer Rückkehr auf einen Café trafen, musste sie mir natürlich haargenau berichten wie ihr Trip in das Land an der Südspitze Afrikas war und was sie und ihr Mann alles erlebt haben.

Sie erzählte, dass sie auch eine 5-tägige Safari gemacht hätten. Ich fragte sie, ob sie auch die Big Five gesehen hätte. Sie bejahte. Toll! Meine Augen leuchteten.

Mit Big Five sind übrigens Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard gemeint. Das wusstet Ihr bestimmt.

Aber wusstet Ihr auch, dass es die Big Five auch in Eurem Leben gibt – und Ihr nicht extra nach Südafrika reisen müsst, um diese “sehen”?

Es gibt einen Ort in unserer Seele, an dem wir unsere größten Wünsche aufbewahren. Diese Wünsche sind unsere Lebensziele, unsere Big Five for Life”, so steht es im Prolog des Buches “Safari des Lebens”* von John Strelecky.

Der Name John Strelecky wird Euch sicher nicht unbekannt vorkommen, wenn Ihr regelmäßige LeserInnen unseres Blogs seid.

Ich bin großer Fan des Autors und habe alle seine Bücher gelesen und Euch bereits zwei Bücher von ihm empfohlen. Einmal “Das Café am Rande der Welt” (2007), sowie dessen Nachfolger “Wiedersehen im Café am Rande der Welt” (2015).

Kürzlich ist übrigens erst sein neuestes Werk “Das Leben gestalten mit den Big Five for Life: Das Abenteuer geht weiter”* erschienen – ich habe es bereits zu Hause und verspreche sicher nicht zu viel, wenn ich sage, dass ich auch darüber hier auf dem Blog berichten werde. 😉

Aber zurück zu Safari des Lebens.

In diesem Buch geht es um den jungen Amerikaner Jack, der einen Traum hat. Seine innere Stimme sagt ihm, dass er in Afrika sein Glück finden wird. Also, macht er sich auf den Weg dorthin.

In Afrika begegnet er einer alten Afrikanerin namens Ma Ma Gombe. Auch sie ist auf der Suche. Am Ende ihres langen Lebens möchte sie den “Geburtsort von allem” finden, von dem einst ihr Großvater erzählt hat.

Beide “reisen” fortan gemeinsam und wandern monatelang zu Fuß durch die Wildnis.

“Ich bin hier, weil wir beide uns begegnen sollten”, antwortete Ma Ma Gombe. “Ich bin hier, weil ich glaube, dass deine und meine Big Five for Life etwas miteinander zu tun haben.”

Jack sah sie verwirrt an: “Die Big Five? Haben sie etwas mit den ‘afrikanischen Big Five zu tun?’ Der Mann an der Rezeption in meinem Hotel hat mir erzählt, dass die Leute diese Bezeichnung für Elefant, Leopard, Löwe, Büffel und Nashorn verwenden.”

Ma Ma Gombe antwortet: “(…) Viele Afrikabesucher streben danach, die afrikanischen Big Five zu sehen, denn dann haben sie das Gefühl, dass ihre Safari ein Erfolg war. Genauso können Menschen aber auch danach streben, ihre eigenen Big Five zu erkennen, damit ihr Leben für sie erfolgreich wird.”

Big Five for Live

Es geht um die fünf Dinge, die du in deinem Leben tun, sehen oder erleben möchtest, bevor du stirbst”, erklärt Ma Ma Gombe und sagt weiter: “Wenn du diese fünf Dinge tust, siehst oder erlebst, wird dein Leben ein Erfolg sein, da es deiner persönlichen Definition von Erfolg entspricht.”

Aber Vorsicht, “Bei den Big Five for Life geht es nicht darum, was deine Eltern, Nachbarn, dein Chef, deine Familie oder etwa dein(e) Partner(in) denken. Es geht einzig und allein darum, was du denkst”, warnt Ma Ma Gombe – sowie ich auch. Ich weiß, wie schnell die Ziele und Träume anderer zu den eigenen werden…

Erinnert Ihr Euch noch an den “Zweck der Existenz”? Könnt Ihr nur, wenn Ihr auch meinen Artikel zu “Das Café am Rande der Welt” gelesen habt. Lest doch hier nochmal schnell rein.

Für alle, die ich nicht ermutigen konnte, kurz in den Artikel zu schauen: Der “Zweck der Existenz” beschreibt die Tatsache, dass es einen Grund gibt, warum ein jeder von uns auf dieser Welt ist – und den gilt es herauszufinden.

“Wenn deine Big Five for Life wirklich deine Big Five for Life sind, dann hängt der Erfolg deiner Existenz davon ab, ob du sie tust, siehst oder erlebst”, erklärt Ma Ma Gombe weiter. Heißt, Eure Big Five for Life und der Zweck Eures Lebens gehen Hand in Hand.

Solltet ihr Euch also noch nie Gedanken darüber gemacht haben, warum Ihr hier seid, tut es. Und dann denkt drüber nach welche fünf Dinge Ihr gerne tun, sehen und erleben würdet, sodass Ihr bei Eurem Tod das Gefühl hättet, Euer Leben erfolgreich gelebt zu haben!

Wie-geht-das-bloß-Krankheit

Allerdings reicht es nicht aus, nur darüber nachzudenken. “Die meisten Menschen lernen, ihre Träume zu unterdrücken, weil sie nicht genau wissen, wie diese sich verwirklichen lassen”, so Ma Ma Gombe. Macht nicht denselben Fehler.

“Ein Traum ist nichts anderes als eine mögliche Wirklichkeit, die nur darauf wartet, stattzufinden.”

Verfolgt Eure Träume mit Zuversicht.

“Viele Menschen verbringen Tage, Wochen und manchmal sogar Jahre damit, herauszufinden, wie sie den Berg erklimmen können. Aufgrund ihrer Motivation und Begeisterung finden sie schließlich die Lösung und besteigen den Berg. Doch leider liegt dahinter ein zweiter Berg, und obwohl sie den ersten überwunden haben, lassen ihre Energie und Begeisterung bereits nach. Wenn Sie schließlich beim dritten Berg ankommen, haben sie wieder Zeit noch Energie und auch keine Begeisterung mehr übrig. Also geben sie auf. Sie sind Opfer der Wie-geht-das-bloß-Krankheit geworden. Ihre Big Five for Life befinden sich jenseits des Horizonts und bleiben ihr ganzes Leben lang unerfüllt”, heißt es in einem längeren Absatz im Buch.

Der Weg zur Erfüllung Eurer Big Five for Life ist sicher manchmal nicht so einfach und das Ziel ist nicht immer gleich in Reichweite. “Manchmal ist das Leben kein einfacher Pfad. Aber das bedeutet nicht, das wir aufhören sollten, uns vorwärtszubewegen. Mit jedem Schritt nach vorne werden wir stärker, und wir werden schwächer, wenn wir uns überhaupt nicht von der Stelle rühren”, so Ma Ma Gombe.

Macht Euch keine Sorgen und denkt nicht zu sehr über das “Wie” nach, sonst verpasst Ihr vielleicht die Chance auf etwas zu reagieren, das direkt um Euch herum geschieht und zum Erreichen Eurer Big Five for Life beiträgt.

Vielleicht geht es Euch ja auch wie dem jungen Jack, der sich an einem Punkt seiner Reise darauf besann, sich nicht mehr darauf zu versteifen, wie weit er jeden Tag gelaufen ist, sondern begann, jeden seiner Schritte zu genießen.

Unsere Wers

Teilt der Welt mit, was Ihr tun wollt; was Eure Big Five for Life sind. Und anstatt zu fragen “Wie gelingt es mir, von dort, wo ich im Moment bin, dahin zugelangen, wo ich hinmöchte?”, fragt man sich: “Wer hat diese Ziele bereits erreicht? Und dann findet man heraus, was dieser Wer getan hat, und macht es ihm nach”, so Ma Ma Gombes Rat.

Aber wo findet man diese Wers? Dazu heißt es im Buch: “Unsere Wer können sich überall in unserer Nähe befinden, aber wir müssen zunächst unsere Big Five for Life erkennen, damit wir in der Lage sind, die Wers zu sehen.”

Let’s start somewhere

Geht einfach los – und das gilt sowohl für die Erreichung der Big Five for Life, als auch eine mögliche Selbstständigkeit. Denn, so steht es im Buch geschrieben: “Wir können keinen Berg erklimmen, indem wir uns wünschen, wir hätten es bereits geschafft. Und egal, wie viel Angst wir auch vor der Höhe haben mögen, wir können nicht hinabsteigen, indem wir uns wünschen, wir hätten es bereits hinter uns. Aber wenn wir einfach losgehen und einen Schritt nach dem anderen tun, gibt es keinen Ort, den wir nicht erreichen können!”

Ich wünsche Euch viel Spaß auf Eurer Reise – Eurer Safari des Lebens. Und hoffe natürlich Euch das Buch von John Strelecky schmackhaft gemacht zu haben. Die Lektüre lohnt sich wirklich.

*Noch ein kleiner Hinweis: Meine Empfehlungen enthalten Affiliate-Links des Anbieters Amazon. Wenn Ihr über diese Links z. B. ein Buch kauft, erhalte ich eine kleine Provision.

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