„In modernem Unternehmertum (…) liegen Chancen, die nicht nur das eigene Leben, sondern auch die Gesellschaft verbessern können“ – Catharina Bruns, workisnotajob. u.v.m.

Catharina Bruns

Catharina Bruns stand schon lange auf meiner Liste von den selbstständigen Frauen, die ich unbedingt einmal interviewen wollte – seit der Lektüre ihres Buches workisnotajob. Nun ist es endlich soweit! 🙂

Anlass dafür schuf unser zweijähriger Blog-Geburtstag für den Catharina und ihre Geschäftspartnerin Sophie Pester uns 25 Lemonbooks-Notizbücher für unsere Goodie Bags gesponsert haben. An dieser Stelle noch einmal ganz, ganz lieben Dank!

Liebe Catharina, im Interview mit Deiner Geschäftspartnerin Sophie Pester, haben wir bereits einiges über Euer Kennenlernen, Eure Projekte supercraft, Lemon Books sowie den hello handmade Markt und Eure Zusammenarbeit erfahren. Mit Dir möchte ich gerne über Eure anderen Projekte sprechen. 🙂 Aber von vorn…

Du bist bereits seit 2009 selbstständig; warst also in der Selbstständigkeit, noch bevor Du und Sophie Euch getroffen habt. Warum hast Du Dich damals gegen das “klassische” Angestelltenverhältnis entschieden? Oder anders gefragt: Welche Vorteile siehst Du (für Dich) in der Selbstständigkeit?

Ich habe mich zunächst keinesfalls gegen das Angestelltsein oder die klassische Karriere entschieden und erst mit der Erfahrung aus verschiedenen Jobs und Konzernen gelernt, dass ich anders leben und arbeiten möchte. Ich habe mich damals erstmal nebenberuflich herangetastet und einige Monate später dann meinen Arbeitsvertrag gekündigt. Selbstbestimmung, Freiheit, Unabhängigkeit sind mir generell sehr wichtig, hinzu kommt ein ausgeprägter Wunsch inhaltlich etwas zu gestalten. Daher ist das unternehmerische Arbeiten für mich die beste Alternative.

Mittlerweile bist Du in Deutschland eine “Pionierin der Arbeitswelt”. So bezeichnet Dich jedenfalls Indre Zetzsche, Autorin des Lifestyle-Blogs M i MA, in einem Interview, welches Du mit ihr vor drei Jahren geführt hast. Du hast Dich mal als “Verfechterin der Selbstständigkeit und eines neuen, modernen Unternehmertums” beschrieben. Warum ist Dir das Thema, darüber zu reden und zu schreiben so wichtig?

Ich selbst würde mich nicht als Pionierin bezeichnen – ich transportiere einfach eine dezidierte Haltung zur selbstständigen Arbeit und lebe danach und wenn das jemandem auf seinem Weg positiv inspirieren kann, dann ist es gut. In Deutschland ist inzwischen jeder, der etwas eigenes macht, das nicht der “Normalarbeit” entspricht, wieder so etwas wie ein “Pionier”, denn alleine dass wir eine Bezeichnung für “Normalarbeit” haben, die alle anderen Formen der Arbeit als atypisch abqualifiziert zeigt ja, wie “normal” wir Fremdbestimmung finden und in der Folge, Selbstbestimmung auf sowas wie Gleitzeit und Home Office reduzieren. Mir ist das zu wenig.

In modernem Unternehmertum, im Entrepreneurship liegen Chancen, die nicht nur das eigene Leben, sondern auch die Gesellschaft verbessern können. Ich rede und schreibe darüber, weil viele Menschen sich wünschen anders zu arbeiten, Entrepreneurship aber für viele im Spektrum der Möglichkeiten gar nicht vorkommt. Und weil man, wenn man sich auf diesen Weg gemacht hat mehr Bremsen als Unterstützern begegnet, finde ich es wichtig, das nötige Handwerkszeug wo ich kann zu vermitteln. Denn ich bin keineswegs eine Verharmloserin von prekärer Selbstständigkeit. Daher liegt mir ja so viel daran, das Denkprinzip und die Werkzeuge des Entrepreneurships weiterzugeben. Und Ich glaube nun mal an den Einzelnen – mehr Gründe brauche ich nicht.

Deine Meinung vertrittst Du auch “lautstark” auf Twitter. Das Social Network scheint für Dich ein wichtiges Sprachrohr zu sein…

Ach, Twitter ist doch nur Twitter. Ich mach da gern mit, würde es aber nicht überbewerten. Ich nutze es um mich auszutauschen, um mit anderen Meinungen konfrontiert zu werden und um Interessantes zu entdecken und zu teilen. Oder Witze zu machen.

Du bist grundsätzlich sehr präsent in den Medien. Ich kann mir vorstellen, dass Du dabei auch einigem Gegenwind ausgesetzt bist. Wie gehst Du mit Kritik an Dir oder Deiner Haltung um? Oder bist Du davon bislang verschont geblieben?

Na ja. Diese relative Präsenz lässt sich sicher dadurch erklären, dass über das Thema Arbeit und Veränderungen der Arbeitswelt derzeit sehr stark diskutiert wird und es eher wenige Vertreterinnen und Vertreter gibt, die sich für eine andere, unabhängige Form des Entrepreneurships und abseits der Startup-Szene aussprechen.

Selbstverständlich werde ich kritisiert, so wie jeder, der sich mit einer Arbeit und Meinung raustraut. Beim Thema Arbeit gehen die Ansichten darüber, welche Arbeitswelt wünschenswert ist, weit auseinander und daher ist es ja auch so wichtig, mitzudiskutieren. Ich habe keinerlei missionarischen Absichten, nehme gerechtfertigte Kritik gerne an und überprüfe auch meine Standpunkte. Ohne die andere Meinung, ohne den Austausch und auch das gesunde Streiten wären ja auch Chancen vertan, voneinander zu lernen. Und je besser öffentlich argumentiert wird, desto besser kann der einzelne sich daraus eine eigene Meinung bilden. Darum geht es schließlich. Eine offene Gesellschaft braucht diese Meinungsvielfalt.

Einer neuen Arbeitskultur widmen sich auch die Bücher workisnotajob. und Frei sein statt frei haben*. Woraus entstand die Idee zu Deinem ersten Buch?

Ich hatte zu dem Zeitpunkt gar nicht vor ein Buch zu schreiben. Das Buch ist entstanden, weil meine Arbeit mit workisnotajob. von dem Verlag entdeckt wurde. Einen Ratgeber zu schreiben, der kein klassischer Ratgeber sein, sondern eine eigene Haltung zur Arbeit inspirieren soll, war sicherlich eine Herausforderung.

Aber workisnotajob. in Buchform zu bringen, erschien mir als ein interessanter Weg und daher habe ich versucht, etwas hinzubekommen, das Menschen inspiriert, ohne ihnen etwas vorzugeben. So hat es sich für mich bewährt – wenn eine interessante Tür aufgeht, geh ich durch – ohne darüber zu verkopfen.

Inwieweit war Sophie in die Entstehung von workisnotajob involviert? Lange dachte ich, das Buch sei von Dir alleine verfasst, bis ich bemerkt habe, dass sie auch als Autorin genannt wird. Ist das Buch ein Gemeinschaftsprojekt?

Gar nicht. Das Blog-Projekt und 1-Frau-Design-Studio workisnotajob. ist bereits entstanden, als wir uns noch nicht kannten. Das Buch kam später, aber erst das zweite und aktuelle Buch “Frei sein statt frei haben” ist ein gemeinschaftliches Buch. Sophie ist trotzdem Teil von workisnotajob. – denn workisnotajob. beschreibt die Haltung hinter all unseren gemeinsamen Projekten. Heute ist workisnotajob. meine Portfolioseite und Blog.

Du vertrittst einen klaren Standpunkt in workisnotajob. Es sind Sätze wie diese zu lesen: “Es gibt kein echtes Leben im falschen Job” oder “Wir sollten dringend aufhören, Arbeit als etwas wahrzunehmen, das man für irgendjemand anderen tut”. Ich gehe damit total konform. Aber viele scheinen das anders zu sehen. Woran meinst Du liegt das?

Meine Haltung resultiert aus meinen persönlichen Erfahrungen. Andere haben andere Erfahrungen, Wünsche und Ansprüche an ihr Leben und ihre Arbeit. Und Arbeit ist, ob man will oder nicht – etwas Persönliches. Ich sage nicht, meine Überzeugung ist “die Richtige”, sondern jeder muss seinen eigenen Weg finden und gehen.

Ich habe für mich Ende zwanzig überprüft, ob meine eigenen Überzeugungen von Arbeit und Karriere und entsprechende Entscheidungen mir eigentlich schaden, oder helfen. Und die Entscheidung aus Angst oder Bequemlichkeit im “falschen” Job zu bleiben, hätte mir definitiv in meiner Entwicklung geschadet.

Im M i MA-Interview sagst Du: “(…) unser Bildungs- und Gesellschaftssystem erzieht uns gerade dazu, nur nach der abhängigen Beschäftigung zu streben”. Stimme ich zu. Was müsste sich Deiner Meinung nach am System hierzulande ändern?

Das System, das wir in Deutschland haben ist eine Errungenschaft – und es ist weiß Gott kein Schlechtes. Es ist allerdings immer noch sehr einseitig auf den “Normalarbeitsplatz” ausgerichtet und wenn beispielsweise das gesamte Sozialversicherungsystem um die Festanstellung herumgebaut wird und freie oder kombinierte Arbeitsmodelle erschwert, dann passt das nicht mehr in die Zeit.

Wenn ein Bildungssystem nur auf das Bekommen von einem Job vorbereiten soll, in keinster Weise aber auf das Schaffen von Jobs oder der Verwirklichung eigener Ideen, dann braucht man sich über fehlende Gründermentalität nicht wundern.

Ein moderner Staat muss dem Einzelnen zutrauen, sein Leben so gestalten zu können, wie er es für richtig hält. Ein Bildungssystem sollte daher auch Kompetenzen vermitteln, die ökonomische Mündigkeit unterstützen, damit möglichst viele in der Lage sind, ihren Weg selbst zu gestalten und sich aktiv einzubringen, anstatt automatisch zu einem Rad im Getriebe zu werden. Das ist mein Punkt. Nicht abschaffen, was an sozialpolitischen Errungenschaften da ist, sondern sie an moderne Lebensentwürfe anpassen, ganz verschiedene Arbeitsbiografien wertschätzen und keine diskriminieren. Da fehlt es mir an Ideen aus der Politik.

Und noch eine politische Frage hinterher: Du bist große Kritikerin von Andrea Nahles und Ihrer Rentenreform. Warum?

Ganz einfach: Zu teuer und nicht generationengerecht. Die jüngeren Generationen sind bei diesen Rentenplänen besonders angeschmiert, denn sie werden die dafür notwendigen steigenden Beitrags- und Steuerlasten tragen müssen und dass, obwohl niemand weiß, wie stabil die Wirtschaft und damit der Arbeitsmarkt sich in den nächsten Jahrzehnten entwickeln wird.

Mich stört aber auch etwas anderes: Es ist gewiss eine riesige Aufgabe, das Sozialversicherungssystem für neue, freie und verschiedene Arbeitsbiografien zu reformieren, aber der Versuch wird ja auch gar nicht gemacht. Ich kann bisher nicht erkennen, dass die notwendigen Konzepte für die Arbeitswelt der Zukunft vorgestellt werden. Anstatt die Leute selbst entscheiden zu lassen, wie lange sie arbeiten möchten, und auch private Vorsorgemöglichkeiten auszubauen und zu unterstützen, sollen alle in das gleiche alte, unflexible gesetzliche Angestelltensystem einzahlen, das lange prima funktioniert hat, aber weder auf die demografischen Realitäten, noch auf moderne Lebens- und Arbeitsentwürfe eingestellt ist? Das ist keine moderne Politik. Auch die Idee Selbstständige einzubeziehen löst nicht das Finanzierungsproblem, denn wer einbezahlt, hat schließlich auch Anspruch auf Leistung.

Ich hab nicht grundsätzlich etwas gegen eine Verpflichtung zur Altersvorsorge – aber dann müssen auch passende Angebote zur Auswahl her. Meine Sorge ist, dass selbstständige Arbeitsmodelle jenseits der klassischen Freiberuflichkeit, also insbesondere alle ohne eigene Versorgungswerke, sonst noch weiter erschwert oder gar verhindert werden. Einfach, weil die Freiheit mit all den Pflichtversicherungen und Zwangsabgaben zu teuer ist. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Selbstständigkeit immer dann zur Last wird, wenn das Geschäftsmodell einfach nicht funktioniert. Da ist also nicht nur die Politik gefragt, sondern auch der Einzelne, der dafür sorgen muss, dass sein Konzept auch tragfähig ist und er sich Vorsorge irgendwann leisten kann.

Das Buch Frei sein statt frei haben steht bei mir im Bücherregal. Gelesen habe ich es noch nicht. Was kann ich erwarten und wodurch unterscheidet es sich von workisnotajob.?

Wir haben seit dem ersten Buch sehr viel von unseren eigenen Unternehmen gelernt. Im ersten Buch geht es darum eine Haltung zu entwickeln, im aktuellen Buch darum, mit dieser Haltung an die Arbeit zu gehen und die Prinzipien des Entrepreneurships für die Unternehmensgründung anzuwenden. Es ist sehr viel konkreter und beinhaltet Wege für die praktische Umsetzung einer unabhängigen Unternehmensgründung und Unternehmensführung. Neben Praxis-Tipps und Inspiration ist auch ein formaler Teil enthalten, der sich mit Bürokratie und Versicherungen befasst. Das Buch soll eine Tür zum modernen Unternehmertum für viele öffnen – ohne Schönfärberei – aber auch ohne den Mythos zu verstärken, es sei eine komplizierte Wissenschaft, der nur Wenige gewachsen wären.

Was sollten Gründer zum Start ihrer Selbstständigkeit unbedingt vermeiden?

Unbedingt vermeiden sollte man es, sich auf eine Angebot zu versteifen, dass kein Mensch braucht. Hört sich selbstverständlich an, aber sehr viele Gründer gehen mit Enthusiasmus an ihre Arbeit, verlieren sich in Details und vergessen, dass es gar keinen Markt für ihre Idee gibt. Wichtig ist es also, sein Umfeld, die Gesellschaft genau zu beobachten und sich zu überlegen – wie kann ich meinen anvisierten Markt mitgestalten? Was kann ich anbieten, dass ein Bedürfnis stillt oder eine bessere Alternative ist, welches Problem löst mein Angebot, wer braucht eigentlich, was ich hier verkaufen will? Und dann mit den Prinzipien des Entrepreneurships gründen, die sich teils stark von herkömmlicher Selbstständigkeit unterscheiden und ausgiebig seinen Markt testen, anstatt zu kündigen, Kredite aufzunehmen oder all sein Erspartes in ein nicht funktionierendes Geschäft zu stecken.

Apropo Gründer… auf superwork portraitiert Ihr Menschen, die sich eine eigene Arbeitswelt entwerfen. Welcher Interviewpartner ist Dir besonders in Erinnerung geblieben und warum?

Alle, die wir portraitieren durften sind tolle Persönlichkeiten. Nachhaltig beeindruckt bin ich von den Mädels von “Vergiss mein Nie”. Zwei tolle Frauen und ein ganz tolles und wichtiges Projekt. Daher habe ich sie auch noch einmal als Beispiel mit ins Buch genommen. Die beiden haben ein Angebot geschaffen, dass es so noch nicht gab und sich selbst zuständig gemacht. Klasse!

Bei superwork machen neben Dir und Sophie auch Alicia Metz und Ricarda Kiel mit, die wir auch schon für Frau, frei & interviewt haben – die Interviews findet Ihr übrigens hier und hier. Wie habt Ihr vier Euch eigentlich kennengelernt?

Alicia haben wir kennengelernt weil sie mich wegen workisnotajob. interviewed hat. Wir haben uns sofort sehr gut verstanden und schnell gemeinsame Sache gemacht. Über Alicia haben wir dann später Ricarda kennengelernt. Seither arbeiten wir lose an superwork zusammen und jeder bringt seine Ideen ein. Die beiden haben übrigens eigene tolle Projekte, Ricarda ist Website-Expertin und Alicia Ernährungscoach.

Welches Ziel verfolgt Ihr mit superwork?

Wir reden immer davon, dass Arbeit heute auch anders geht – also wollen wir es auch zeigen. Das Entrepreneurship vielfältig ist und für viele Menschen mit ganz verschiedenen Lebensentwürfen die ideale Methodik für ein selbstbestimmtes Leben sein kann. Außerdem interessieren wir uns für verschiedene Haltungen zur Arbeit. Das Projekt dient der Inspiration für alle, die auch anders arbeiten wollen. Es geht!

Ihr habt im Rahmen von superwork auch einen kostenlosen E-Workshop konzipiert. Erzähl mir bitte mehr dazu.

Wir wollten etwas anbieten, das bei den ersten kleinen Schritten zur Selbstständigkeit unterstützt. Der Workshop ist inhaltlich hauptsächlich durch Alicia und Ricarda entstanden und tastet sich über den Zeitraum einer Woche von der Ideenfindung über das Konzept bis hin zum ersten Geld verdienen langsam an den selbstständigen Arbeitsentwurf. Man bekommt jeden Tag eine Email mit bestimmten Aufgaben und die Möglichkeit sich sehr konkrete Gedanken zu machen – kostenlos ins Emailpostfach.

Kennst Du vielleicht weitere Angebote – egal, ob on- oder offline –, die für angehende Selbstständige hilfreich sind und die Du empfehlen kannst?

Es gibt sehr viele Beratungs- und Förderangebote für die Selbstständigkeit. Das Problem ist, dass sie oft an alten Herangehensweise hängen und nichts mit Entrepreneurship zu tun haben. Daher arbeiten wir gerade selbst an einem Projekt, dass aus Selbstständigen, Entrepreneure machen soll und die Prinzipien des Entrepreneurships ganz praktisch vermittelt. Auch für alle, die angestellt sind aber unternehmerisch arbeiten wollen, denn die Prinzipien des Entrepreurships lassen sich auch ins Angestelltenverhältnis übertragen. Bald geht’s los bei »Happy New Monday«.

Wie war das eigentlich damals bei Euch, hatten Du und Sophie Hilfe beim Aufbau Eurer Unternehmen oder habt Ihr alles alleine bewerkstelligt? Wenn ja, woher habt Ihr das ganze Wissen genommen, dass es für eine Unternehmensgründung bedarf?

Sophie und ich haben alles auf unserem Weg gelernt und unsere Unternehmen komplett selbst finanziert. Man muss Unternehmertum nicht zu einer komplizierten Wissenschaft überhöhen – es geht an erster Stelle darum, den Menschen ein wertvolles Angebot zu machen und dafür ein kreatives Konzept zu entwickeln. Man sollte zudem etwas tun, dass man selbst achtet. Für die Umsetzung ist Sparsamkeit wichtig. Alles andere lernt man auf dem Weg. Daher ist es wichtig so risikolos wie möglich zu gründen, damit die Lerneffekte ohne verheerende Verluste eintreten. Die Praxis des Entrepreneurships macht all das möglich.

Was hältst Du eigentlich von Businessplänen? An ihnen scheiden sich ja die Geister. Die einen sagen, dass man unbedingt einen Businessplan bräuche, andere wiederum, behaupten, man könne getrost auf einen verzichten. Was meinst Du?

Es kommt darauf an, was man von seinem Projekt erwartet. Ich gehe darauf im aktuellen Buch ein. In aller Kürze: Ein Businessplan schadet niemandem. Es ist wichtig sich zu vergegenwärtigen, welchen Einsatz man hat, was man überhaupt erwirtschaften muss, um davon leben zu können, wohin man will etc. Man macht also am besten einen, und zwar für sich selbst, nicht unbedingt um andere mit fiktiven Zahlen zu beeindrucken. Wenn das allerdings zu dem Konzept gehört und man Geldgeber überzeugen will, kommt man um einen Businessplan sowieso nicht drumherum.

Und noch eine letzte Frage: Im letzten Jahr warst Du auf einigen Konferenzen unterwegs und hast an Podiumsdiskussionen teilgenommen. Wo kann man Dich in diesem Jahr antreffen? Stehen schon Termine fest?

Ich bin selbst gespannt, was sich in der Debatte so tut und freue mich auf die Gelegenheiten mitzudiskutieren. Für Interessierte sind aktuelle Termine auf meiner Seite zu finden.

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*Noch ein kleiner Hinweis: Meine Empfehlungen enthalten Affiliate-Links des Anbieters Amazon. Wenn Ihr über diese Links z. B. ein Buch kauft, erhalte ich eine kleine Provision.

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