Das Tagebuch einer Gründerin – Interview mit Ann-Kristin Umlauf

Ann-Kristin Umlauf

Im vergangenen Herbst haben wir die Serie „Das Tagebuch einer Gründerin“ gestartet. Im ersten Artikel habt ihr bereits ein wenig mehr über die Gründerin erfahren, die wir nun fortan auf ihrem Weg begleiten werden. Damit aber nicht genug. Wir wollen, dass Ihr Ann-Kristin noch besser kennen lernt, bevor wir mit der Reihe fort fahren.

Deshalb haben wir sie zum Interview gebeten, für dessen Beantwortung Tini, wie Ann-Kristin auch genannt wird, sich ausführlich Zeit genommen hat, weshalb es nun mit sehr vielen wertvollen Tipps für angehende Gründer*innen gespickt ist. Deshalb meine Ermutigung, nehmt Euch die Zeit es vollständig zu lesen, Ihr werdet es nicht bereuen! 🙂

Liebe Tini, im ersten Teil von “Das Tagebuch einer Gründerin” habe ich bereits verraten, dass Du mit Deinem Startup den Bereich “Event Discovery” revolutionieren willst. Bitte verrate uns, wie Du auf die Idee zu Deinem Startup gekommen bist!

Liebe Sandra, ich freue mich riesig, dass wir heute unser Projekt weiterführen. Tatsächlich bin ich auf die Idee gekommen, weil ich mir seit Jahren wünsche, dass endlich mal Jemand ein Produkt erfinden würde, welches mein Problem in diesem Bereich löst und ich es privat nutzen könnte. Sie ist sozusagen aus einer Not heraus entstanden, aus einem Problem, dass ich selbst ständig im Alltag hatte. Erst war es also ein Wunsch, welcher sich dann, mit der Zeit, zu einer Idee entwickelt hat. Denn ich habe bei meinen Recherchen jede Menge Leute kennengelernt, die das gleiche Problem hatten, bzw. haben und ich vermute, da gibt es noch viel mehr.

Eine Idee zu haben ist zwar schon die halbe Miete, sie macht aber noch lange kein Startup. Was waren Deine nächsten Schritte? Hast Du Deine Idee erst mal Mind-Map-mäßig zu Papier gebracht oder hast Du direkt ein detailliertes Konzept ausgearbeitet?

Da hast Du absolut Recht. Word. Nachdem ich im Kopf eine Menge Ideen gesammelt habe, in dem ich mit Freunden gesprochen und mich ausgetauscht habe, habe ich mir eine große Pappe geschnappt und einfach mal Alles auf Post-Its notiert, was sich über die Jahre an Ideen gesammelt hatte: Von Ideen bezüglich Inhalten, über Ideen von technischer Umsetzung – und ich möchte klar betonen, dass das Ideen waren, denn ich bin kein ITler –, Ideen von Geldquellen und Ideen für Ansprechpartner aus den Bereichen „Technik“, „Erfahrungen Firmengründung(en)“ und „Event-Branche“. Nachdem ich das alles aufgeschrieben hatte, habe ich das Ganze noch in eine für mich sinnvolle Struktur umgeklebt und fertig war die „Vision 1.0“. Das alles geschah aus reiner Bauch-Intuition.

Kurz darauf habe ich einen Workshop zum Thema „Lean Startup“ im Betahaus in Hamburg besucht, und dort habe ich das erste Mal vom „Business Model Canvas“ gehört. Im Prinzip kann man sagen, dass alle relevanten Themen aus einem Businessplan dort aufgegriffen werden – allerdings dargestellt auf einer einzigen Seite, unterteilt in verschiedene Kästchen – weniger wörtlicher Inhalt, dafür zusammengefasst mit den wesentlichen Punkten.

So kann man seine Geschäftsidee prima visualisieren und „testen“, ob sie unternehmerisch sinnvoll ist, also ob ein funktionierendes Geschäftsmodell hinter der Idee steht. Das habe ich dann auch gleich getan und kann rückblickend sagen, dass ich schon viele der „Puzzle-Teile“, aus meinem Post-It-Brainstorming gesammelt hatte, insofern galt es nur, diese jetzt präzise und kürzer zusammenzufassen bzw. umzuformulieren und zu ergänzen.

So ein wildes Brainstorming schadet also auf jeden Fall nicht, ganz im Gegenteil sogar, würde ich sagen. Für alle, die gern mehr zum Thema Canvas nachlesen möchten, kann ich diesen Link empfehlen (dort gibt es neben einer tollen Beschreibung und einem Video auch eine kostenlose Vorlage per Email).

Mir wurde mittlerweile von verschiedenen Quellen berichtet, dass eine Canvas oft ausreicht, um zum Beispiel bei einem Pitch sein Geschäftsmodell vorzustellen. Allerdings ist es natürlich kein Ersatz für den klassischen Businessplan, wenn es z. B. um Finanzierungen geht. „Wie weit“ man „nur“ mit der Canvas nun tatsächlich kommt, habe ich noch nicht getestet, das berichte ich Euch aber gerne, wenn ich eigene Erfahrungen gesammelt habe.

Was ich Euch heute schon sagen kann, ist dass sich das vollständige Business Model Canvas hervorragend als Grundlage für einen Businessplan eignet.

Wie hast Du verifiziert, dass es Deine Idee noch nicht am Markt gibt?

Ich bin fast so kühn zu behaupten „Sollte es genau diese Idee schon geben, dann müsste ich das schon wissen. Denn es wäre für mich gerade undenkbar, nicht darüber gestolpert zu sein und es nicht privat zu nutzen, wenn bereits eine solche Option existieren würde.“ – Allerdings ist die Welt ein großer Ort und ich kann nicht mit 100% Gewissheit sagen, dass es nicht doch irgendwo ein „gleiches Produkt“ gibt.

Ich muss noch dazu sagen, dass ich generell denke, dass es von einer Sache durchaus mehrere Varianten geben kann. Nur weil Audi Autos produziert, heißt das ja nicht, dass automatisch alle anderen Automarken für die Katz sind, weil die dann keiner mehr will. Zum Glück sind wir Menschen alle Individuen und besitzen unterschiedliche Geschmäcker. Das heißt, hätte es ein Produkt gegeben, was meiner Vision ähnlich gesehen, sich aber doch in den Details unterschieden hätte, dann hätte ich es vermutlich trotzdem gewagt, meine Variante, meine Interpretation zu realisieren.

Auf jeden Fall habe ich seit Jahren immer mal wieder privat versucht herauszufinden, ob denn nun endlich irgendjemand mein Problem gelöst hat – das war nie der Fall. Und nun, mit dem Entschluss, das Problem selbst in die Hand zu nehmen und zu lösen, habe ich nochmal genauer gesucht. Habe über Google diverse Stichwörter eingegeben und die Ergebnisse durchgelesen, Vorträge zum Thema besucht sowie Umfragen durchgeführt und mich umgehört. Bisher scheint „meine Vision“ noch nicht zu existieren.

Allerdings liegt sie für mich SO offensichtlich auf der Hand, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass ich zurzeit die einzige Person auf der Welt bin, die das Problem auf diese Art und Weise zu lösen versucht. Sollte das so sein, wäre das nahezu irre. Aber wir werden sehen. Ich gehe also aktuell davon aus, dass es im Moment noch keine Lösung in Form eines digitalen Produktes gibt und mehrere Personen, weltweit, an der gleichen Grundidee wie ich arbeiten. Und ich bin eine von ihnen und werde alles daran setzen, dass meine Variante die Variante wird, die das Problem meiner Kunden am bestmöglichsten und attraktivsten lösen wird.

Du kennst bestimmt Simon Sinek und seinen berühmten TED-Talk “Start with why” – oder sein gleichnamiges Buch “Start with why: How great leaders inspire everyone to take action”*, oder? Wie hast Du Dein “Warum” gefunden?

Das finde ich eine total tolle und immens wichtige Frage! Erstmal: Ja, den TED-Talk habe ich gesehen und er hat mich stark zum Nachdenken angeregt. Zum einen bin ich da zu 100% bei Simon Sinek, wenn er sagt „People don´t buy what you do. People buy WHY you do!“. Das heißt rein marketingtechnisch und überhaupt, um in meinen Augen ein glaubwürdiges Produkt auf den Markt zu bringen, ist es immens wichtig, sich über sein eigenes „Warum“ im Klaren zu sein und mehr noch, das auch zu kommunizieren und alles darauf aufzubauen. Was der TED-Talk aber auch mit mir gemacht hat, war mich selbst und meine Motive, mich selbstständig zu machen, noch einmal ganz genau zu hinterfragen mit der Frage „Was ist MEIN WARUM?“ und vor allem „Passt mein Warum auch zu dem Warum meiner Geschäftsidee?“.

Als ich gekündigt habe, war es für mich oberste Priorität, zu versuchen herauszufinden, was ich machen möchte beruflich. Was mich mehr „erfüllen“ könnte. Ich habe also nach einem „Was“ gesucht. Wie Ihr wisst, jahrelang erfolglos, also ohne eine Antwort auf diese Frage zu erhalten. Witziger Weise habe ich durch diesen TED-Talk, den ich erst während eines Business-Workshops kennengelernt habe, festgestellt, dass ich mir die ganze Zeit die „falsche“ Frage gestellt habe.

VIEL wichtiger, um mein Ziel von beruflicher Erfüllung zu erreichen, war die Frage „WARUM MÖCHTE ICH ARBEITEN? WAS soll meine Arbeit bewirken in der Welt, was möchte ich bewegen? Was sind eigentlich meine Werte? Was möchte ich mit meinem Leben anfangen? Welchen Beitrag möchte ich leisten? Was sind eigentlich meine Ressourcen?“. Einer meiner absoluten Gurus, Laura Malina Seiler, sagt immer „Unser Denken ist quasi nichts anderes, als die Fragen zu beantworten, die wir uns ständig selbst stellen. Das bedeutet, die Qualität Deiner Fragen, bestimmen die Qualität Deiner Gedanken und die Qualität Deiner Gedanken bestimmt die Qualität Deines Lebens.“ Und Hell Ya, da hat sie Recht!

Dazu muss ich sagen, dass es trotz der dann „richtigen“ Fragen, immer noch ein Stückchen Arbeit war, Antworten darauf zu finden. Ich habe neulich in einer sehr inspirierenden Podcast-Folge von Laura (Nummer #74), mit dem ebenfalls unfassbar großartigem Thaddaeus Koroma, ein ganz tolles Gedankenspiel gehört, das mich meinem „Warum“ wieder ein Stückchen näher gebracht hat:

Stelle Dir vor Du stirbst in fünf Minuten. ABER mit einem fairen Unterschied. Stell Dir vor Du bist mega begeistert, enthusiastisch und glücklich das Du gelebt hast. Und jetzt stell Dir die Frage „Was ist alles passiert, wem bist Du begegnet, wem hast Du geholfen, was hast Du in Gang gesetzt, dass Du so glücklich, enthusiastisch und begeistert bist, obwohl Du gleich gehen wirst?“ oder auch die powervolle Frage „Stell Dir vor, Gott schenkt Dir ein Leben. Was würdest Du damit tun?“.

All diese Fragen haben mir extrem geholfen, meinem „Warum“ näher zu kommen und es zu finden. Ich habe es immer noch nicht 100% klar formuliert in einem Satz, was vielleicht auch gar nicht notwendig ist. Was ich habe, ist eine Liste mit Antworten auf diese Fragen für mich, die stetig genauer wird. Spannender Weise gehen die Antworten auf „mein Warum?“ super konform mit dem „Warum?“ meiner Geschäftsidee und dem, was mein Unternehmen verkörpern und bewirken soll.

Und das wiederum macht mich extrem glücklich und gelassen. Denn ich weiß jetzt für mich: Über allem steht meine Vision, mein Warum. Wenn meine Geschäftsidee aus irgendwelchen Gründen nicht erfolgreich werden sollte, ist das für mich in keinster Weise ein Weltuntergang. Mit meiner Vision kann ich neben dieser Idee, ergänzend oder alternativ, Produkte erschaffen bzw. Ideen realisieren, um genau das zu leben, was ich in meinem Leben bewegen und erreichen möchte. Das ist unheimlich powerful und schön zu wissen.

An alle Leserinnen und Leser, die sich auch mit der Frage nach dem eigenen „Warum?“ beschäftigen, kann ich wärmstens die Podcast-Folgen von Laura Seiler als Inspiration empfehlen und für alle, die es ganz genau wissen wollen und so richtig tief einsteigen möchten, ihr 4-Wochen-Intensiv-Coaching-Programm „Rise Up And Shine University“. Letzteres findet gerade erstmalig statt und wird sehr wahrscheinlich erneut stattfinden, nur das „wie und wann“ steht noch nicht fest.

Im “Tagebuch einer Gründerin – Teil 1” konnten wir bereits einen ersten Eindruck gewinnen, warum Du Dich für die Selbstständigkeit und gegen eine Festanstellung entschieden hast. Wie hat Dein Umfeld auf Deine Entscheidung reagiert?

Als ich mich gegen die Festanstellung entschieden habe, wusste ich persönlich ja noch gar nicht, dass ich mich zukünftig für die Selbstständigkeit entscheiden würde. Dementsprechend war es sogar noch kurioser für mein Umfeld: Ich habe gekündigt ohne auch nur ansatzweise eine Idee zu haben, was ich zukünftig machen werde. Meine Mutter hat mich und meinen Entschluss sofort befürwortet, während mein Vater ein ausführliches Gespräch brauchte, um meinen Entschluss auch wirklich zu verstehen und voll und ganz dahinter zu stehen.

Ich erinnere mich an ein Gespräch mit meinen beiden engsten Freundinnen ca. acht Monate vor der Kündigung, in dem ich das erste Mal darüber nachdachte eine Auszeit zu nehmen. Damals stand das Sabbatjahr noch klar als Lösung für mich fest, welches ich bis dato noch nicht einmal beantragt hatte, alles war noch Theorie. Eine meiner Freundinnen fragte mich, was ich mache, wenn ich das nicht genehmigt bekomme, und ich antwortete mit „Dann muss ich wohl kündigen.“ Das gab erstmal munteren Gesprächsstoff in unserer Runde. Und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich meine Mädels dafür liebe. Wir sind immer offen und ehrlich miteinander und das anfangs starke Unverständnis von der einen und die sofortige Unterstützung der Idee von der anderen Seite, haben mir wunderbar diverse Pros und Contras aufgezeigt.

Kurzum kann ich sagen, dass glücklicherweise alle mir nahestehenden Menschen voll hinter mir stehen und mich sogar unterstützen wo sie können, mental und auch wissenstechnisch. Zum Glück kennen meine Freunde und Familie mich super gut und wissen, dass ich bekannt dafür bin „verrückte und unkonventionelle“ Wege zu gehen bzw. Dinge zu tun – daher war die Überraschung und das Entsetzen nicht allzu groß. Da habe ich ehrlich Glück!!

Danke Freunde der Sonne ♥ Lots of love for you!

Welche Hoffnungen setzt Du in die Gründung Deines Startups?

Zu allererst einmal die Hoffnung tatsächlich etwas bewegen zu können in dieser Welt. Etwas zu erschaffen, was nicht nur Probleme löst, die unmittelbar mit dem Produkt zusammenhängen, sondern Dinge die weit darüber hinausgehen. Das Leben ist ein Geschenk und das wertvollste, was wir besitzen und ich möchte so vielen Menschen wie möglich dazu verhelfen, sich ihr Leben so schön wie möglich zu gestalten, ganz nach ihren persönlichen Wünschen und Träumen.

Lebenszeit kann man nicht lagern, nicht für später aufsparen. Zeit kann man nicht beherrschen. Man kann sie nur „jetzt“ leben und in Momenten, in denen wir uns lebendig fühlen ein Stück weit konservieren. Ich möchte mit meinem StartUp die Menschen dazu inspirieren und einladen ihre Ansammlung von schönen Augenblicken zu ergänzen und immer weiter zu füllen.

Ich wünsche mir, mit meinem Startup alte Denkmuster zu durchbrechen und alte Strukturen aufzubrechen und völlig neu zu gestalten. Zu 100% auf meine Kunden abgestimmt und für sie kreiert.

Ich wünsche mir einen tollen Arbeitsplatz für mein Team und mich. Eine Arbeitsatmosphäre, in der alle Beteiligten in einem Flow zusammenarbeiten, jeder gern zur Arbeit kommt und wir gemeinsam großes bewirken. In dem es möglich ist, sich auch persönlich weiterzuentwickeln und neben der Arbeit auch Gutes zu tun. Keine Ahnung ob ich das realisieren kann, aber ich wünsche mir, dass es möglich sein wird, z. B. fünf Tage pro Jahr für einen wohltätigen Zweck zu arbeiten und dabei sein ganz normales Gehalt zu beziehen, neben dem Urlaub wohlgemerkt.

Ich habe viele Ideen und Visionen und möchte versuchen, diese gemeinsam mit meinem Team zu realisieren. Ich möchte mich und mein „Warum“ ausleben und mich ein Stück weit selbstverwirklichen. Ich möchte mit meinem Startup einer größeren Sache dienen, als nur Event Discovery neu zu gestalten und wenn das möglich ist auch Hamburg als Standort für Firmen und Startups noch beliebter machen. Hamburg ist mein Heimathafen und die geilste Stadt ever!

Welche Ängste hegst Du?

Im Moment keine Konkreten, aber auf die vergangenen Monate und bestimmt auch auf die Zukunft bezogen, so ziemlich alle, die man sich vorstellen kann, die einem so begegnen könnten. Das was ich gelernt habe seit und mit meiner Kündigung, ist es, sich hier Draußen, außerhalb meiner Komfortzone, meinen Ängsten zu stellen. Seit dem ich dieses kuschelige, warme Nest der Komfortzone verlassen habe und gefühlt Nichts mehr sicher ist, habe ich angefangen zu lernen meine Angst anzunehmen, wahrzunehmen und Dinge TROTZDEM zu tun.

Mittlerweile sehe ich das so: Meine Angst ist eigentlich wie eine uralte Freundin, die ich mir irgendwann mal selbst eingeladen habe, mich zu beschützen. Und genau das tut sie. Jedes Mal, wenn ich Angst verspüre, dann weiß ich, will mich die Angst nur davor bewahren verletzt zu werden, oder gedemütigt oder ähnlich schlimmes. Und ganz ehrlich: Wenn ich mittlerweile Angst verspüre, dann spüre ich, dass ich am Leben bin. Dann bin ich präsent und merke, ich tue Dinge, die ich NICHT im Schlaf beherrsche, dann betrete ich neues Terrain und habe die Chance über mich selbst hinauszuwachsen. Deswegen fühlt es sich noch lange nicht gut an, aber es fühlt sich lebendig an. Aufregend. Dann bin ich wachsam und gleichzeitig achtsam.

Ich habe mich in den vergangenen Monaten auch mit dem Thema Ängste auseinandergesetzt und was mich am meisten an diesem Thema fasziniert hat, war der Satz „In Deiner größten Angst, liegt Deine größte Stärke und Dein größtes Potential“. Man könnte sagen, Ängste habe ich `ne Menge, aber bestimmt keine Angst vor der Angst.

Wo stehst Du momentan mit Deinem Startup?

Ich habe eine Theorie, einen Plan A für mein Geschäftsmodell. Meine Zielpersonen sind erstellt und im Moment bin ich dabei meine Marke zu entwickeln. Ich habe zwei Umfragen bei meinen potentiellen B2C-Kunden durchgeführt und ausgewertet und werde ab Februar Gespräche mit potentiellen B2B-Kunden führen. Das Ergebnis daraus wird dann meinen Businessplan vervollständigen. Was noch ansteht ist eine ganze Menge, u. a. User-Stories zu entwerfen, um dann mit Entwicklern zu klären, wie sich meine Idee realisieren lässt. Die Finanzierung des ganzen Vorhabens ist ein weiterer zu klärender Punkt auf der Agenda und ganz wichtig auch für mich die Zusammenstellung eines Teams, das Bock hat dieses Ding mit mir gemeinsam auf die Beine zu stellen.

Gab es Leute und Institutionen, die Dir auf dem Weg bis hierher weitergeholfen haben?

Auf jeden Fall. Das „Superheldentraining“, das Betahaus in Hamburg und IHR Lieben mit Eurem Support durch diese Interview-Reihe ♥ Ganz besonders möchte ich aber die Ladys aus meinem Online-Coworkingspace hervorheben – die Femininjas.

Was mir trotz vieler neuer Kontakte gefehlt hat, war ein „fester Ort“, an dem ich Gleichgesinnte treffen kann, an dem ich alle Fragen loswerden kann, die sich mir stellen, an dem ich mich wohl fühle und an dem es Menschen gibt, die mich alleine schon durch ihre erreichten Erfolge motivieren, an meinen eigenen Träumen und Plänen dran zu bleiben, ein Ort um gemeinsam mit anderen zu wachsen, obwohl jeder seine eigenen Ziele verfolgt und an dem man Menschen treffen kann, zu denen man aufsieht und die einen über sich selbst hinauswachsen lassen.

Gleichzeitig habe ich für mich festgestellt, in den letzten Jahren, dass Frauen einfach anders arbeiten als Männer. Nicht besser oder schlechter, sondern einfach anders. Wir funktionieren anders. Ich finde es ganz wichtig, dass wir Frauen uns erlauben, unseren eigenen authentischen, weiblichen Weg im Business zu gehen. Eine Art Einklang mit unseren weiblichen und männlichen Energien.

Für mich ist die Lösung eines Frauen-Online-Coworkingspaces deswegen perfekt. „Jeder hält Dich für verrückt und eine unrealistische Träumerin? Willkommen im Club! Wir sind die Femininjas, Baby!“ – Alleine dieser Teaser hatte mich gefangen. Ich bin Carina Herrmann (der Gründerin) unfassbar dankbar, dass sie diese Vision von sich zum Leben erweckt hat! Und das nicht nur wegen dem reinen „Existieren“, sondern viel mehr wegen der Art und Weise, wie sie es gestaltet hat. Das ist nämlich einfach nur toll.

Wir haben virtuelle Räume für alles, was das (Gründerinnen-)Herz begehren könnte. Außerdem haben wir eine eigene Plattform, außerhalb Facebooks, was ich persönlich sehr feiere, die neben allen individuellen Profilen auch ein sehr lehrreiches Forum mit regem Austausch, Blog, Mediathek und unsere Ressourcen beinhaltet. Einmal monatlich gibt es ein kostenfreies Webinar, mit einem für uns spannenden, vorab abgestimmten Thema und einmal wöchentlich Office Hours in denen uns Carina persönlich für zwei Stunden mit Rat und Tat zur Seite steht bei wirklich allem, was man gerade auf seiner Agenda hat.

Dieser virtuelle Ort ist einfach fabelhaft und die Türen zu ihm sind immer mal wieder geöffnet. Wenn das hier Frauen lesen, die gerade auch dabei sind ihr eigenes Ding zu machen – egal ob als Starterin oder bereits Durchgestartete – hier könnt Ihr Euch voll austoben und alles raus ziehen, was Ihr gerade braucht. Wir sind eine sehr herzliche und hilfsbereite Community, die sich über jeden Zuwachs freut. Irgendeine von uns ist immer gerade online und hilft schnell weiter, wenn es irgendwo hakt. Also, vielleicht sehen wir uns dort ☺

Woher nimmst Du Dein Wissen zum Thema Gründung? Gibt es Bücher, die Du gelesen hast, die Dir weitergeholfen haben? Hast Du Workshops besucht, die Dich Deinem Ziel ein Stückchen näher gebracht haben und die Du empfehlen kannst?

Tatsächlich habe ich mein neues Wissen größtenteils übers Internet bezogen. Dieses hat mich wiederum oft zu Offline-Quellen geführt. Für all diejenigen unter Euch, die sich noch nicht 100% sicher sind über den Weg, den sie beruflich einschlagen möchten, also Festanstellung oder Selbstständigkeit und mit welchem Schwerpunkt, kann ich den Workshop „Superheldentraining“ empfehlen. Die Gründer sehen sich als Karriereinstitut für die Arbeit der Zukunft und alleine der kostenfreie Test, der über ihre Homepage angeboten wird, hat mir eine Menge Klarheit darüber gebracht, wer ich beruflich sein möchte. Sie bieten neben diesem Online Test Inhalte und Programme für die eigene Karriereorientierung und Unterstützung für Persönlichkeitsentwicklung an.

Ich habe erstaunlich viele Informationen über diverse Themen die Selbstständigkeit und Startups betreffen über Facebook erfahren. Kein Witz. Da kam ich von 100ste ins 1000ste an Quellen – von Gründergruppen, über Blogger zu diesen Themen, Business Coaches, Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Social Media, Marketing usw., Netzwerken usw. Über Facebook bin ich dann aufs Betahaus Hamburg gestoßen, eines der Coworkingspaces in unserer Stadt. Das Betahaus bietet richtig klasse Workshops und Veranstaltungen rund ums Thema Gründen an, so dass ich dort eine ganze Reihe von diesen besucht habe. Neben ihren Workshops speziell zum diesem Thema, bieten sie auch immer mal wieder Skillscamps an. Eine inspirierende, kostenfreie Veranstaltung im Barcamp-Format, in dem sich alles rund um das selbstständige oder freiberufliche Arbeiten in den Kreativbranchen dreht.

Mein Highlight allerdings war der Startup-Weekend-Workshop letztes Jahr: Ein ganzes Wochenende, in Englisch, das unter dem Motto stand „Everything you need to launch your startup within 54 hours“ – und der Name war Programm. Wenn man einigermaßen sicher in Englisch ist und in möglichst kurzer Zeit, möglichst viel erfahren möchte über die Gründung eines Startups, gepaart mit der Möglichkeit alles umgehend in die Praxis umzusetzen und zu sehen wie weit man kommt, dann kenne ich bis dato keine bessere Gelegenheit. Das ganze startet übrigens wieder im April für 2017 – jetzt unter neuem Namen „start & found“ im Coworkingspace Mindspace.

Darüber hinaus kann ich die Webinare von Edition F wirklich empfehlen. Super Qualität, tolle Speaker und Inhalte und sehr lehrreich und inspirierend –

Und last but not least die Social Media Week Hamburg. Ein kostenfreies, einwöchiges Format mit unfassbar vielen Möglichkeiten Neues zu lernen, bzw. in spannende Bereiche reinzuschnuppern, Vorträgen zu lauschen und zu networken. Letztes Jahr habe ich dort unter anderem an einem wirklich guten Workshop von Nordstarter mitgemacht zum Thema Crowdfunding. Nordstarter ist eine regionale Crowdfunding Page der Hamburg Kreativ Gesellschaft. Insofern lohnt sich das Sichten des Programmes auf jeden Fall auch für Gründer*innen. Dieses Jahr findet sie übrigens bald statt: Vom 27. Februar bis 3. März.

Zum Thema Büchern: Das Buch „Dein nächstes großes Ding“* von Matthew Mockridge wurde mir schon oft empfohlen und steht auf meiner Lese-Bucketlist und für alle die sich eine Struktur aufbauen möchten für ihren neuen Business-Alltag und noch dazu den Fokus auf die wichtigen Dinge drum herum nicht vergessen möchten, kann ich auch wirklich von Herzen sein „66-Day-Journal“ empfehlen. Damit arbeite ich gerade und es hilft mir sehr neue Routinen in meinen Alltag zu integrieren und eine Struktur zu entwickeln, die ich auch tatsächlich einhalte.

Im KfW Gründungsmonitor steht geschrieben, dass es im Schnitt sieben Monate von der Planungsphase von der Idee bis zum Start eines Startups braucht – und ab da ja auch noch eine gewisse Zeit bis das Unternehmen Gewinn abwirft. Wie bestreitest Du in dieser Zeit Deinen Lebensunterhalt?

Im Moment bestreite ich meinen Lebensunterhalt mit meinem Arbeitslosengeld. Ich hoffe, dass sich das noch dieses Jahr ändert.

Willst Du das ganze eigentlich in Eigenregie machen oder bist Du auf der Suche nach einem Mitgründer? Wenn ja, wo suchst Du nach einem Geschäftspartner und was muss dieser an Eigenschaften mitbringen?

Ich schätze, dass mein Projekt in Eigenregie kaum möglich wäre, dafür ist es einfach zu umfangreich. Daher bin ich auf jeden Fall auf der Suche nach Mitgründern oder auch einfach Team-Mitgliedern, je nachdem, wie es sich ergibt und Sinn macht im jeweiligen Fall. Dieser Punkt steht für mich Ende Februar/ Anfang März auf der Agenda, daher habe ich noch nicht aktiv mit der Suche begonnen. Aber da wir gerade davon sprechen, schreib ich hier einfach mal einen kleinen Aufruf – vielleicht fühlt sich ja jemand angesprochen, bzw. kennt jemand jemanden:

Ich suche nach Menschen für mein Team, die mehr vom Leben wollen als nur vor sich dahin zu leben, die das bestmögliche rausholen möchten für sich – das Geschlecht spielt keine Rolle. Kompetenz ist cool und wichtig, aber ich brauche nicht zwingend jemanden, der bereits alles kann und beherrscht. Viel wichtiger ist mir ein Grundwissen gepaart mit dem Verlangen MEHR zu wollen, Neues (er-)lernen zu wollen, auszuprobieren und dem Bock darauf, über sich selbst hinauszuwachsen, seine Grenzen herauszufinden und zu überschreiten. Menschen, die Spaß daran haben zu wachsen und auch weit über den Tellerrand hinaus denken und träumen können! Visionäre auf ihrem jeweiligen Gebiet, Idealisten, die etwas bewegen wollen in dieser Welt, die verrückt genug sind, all in zu gehen und zu sehen wie weit wir gemeinsam kommen können.

Was ich auf jeden Fall brauche ist ein Mensch der eine App und eine Homepage kreieren, bzw. programmieren kann – sowohl für iOS als auch Android – einen IT Crack, und der sich auch ein wenig mit XML auskennt, sowie Unterstützung in den Bereichen Design, Marketing und Social Media. Wenn Du das hier liest und ein leidenschaftlicher Nerd auf Deinem Fachgebiet bist, schnack mich gerne an (Xing | LinkedIn | E-Mail)! Dann treffen wir uns, lernen uns kennen, ich erzähle Dir Genaueres über meine Vision und wir finden gemeinsam heraus, ob wir Lust haben, dieses Abenteuer gemeinsam oder in Kooperation zu bestreiten.

Welche Learnings hast Du bislang gemacht – vielleicht magst Du diese mit uns teilen?

Wenn man bei null anfängt, so wie ich, dann sind die Quellen um Informationen zu beziehen, bezüglich eines Gründungsvorhabens, schier unendlich. Angefangen bei Büchern, übers Internet (schlimm und groß genug) bis hin zu Podcasts, Institutionen, Personen und bestimmt noch mehr. Wenn man alles durchsehen will um selbst nach gründlicher Recherche herauszufiltern, was denn nun wirklich auch für einen selbst sinnvoll und ansprechend ist, dann geht eine Menge Zeit ins Land.

Als ich gekündigt habe, gab es in meinem „damaligen“ Bekanntenkreis niemanden, der Ähnliches vorhatte oder sogar bereits schon realisiert hatte, also konnte ich dort nicht nach Rat fragen.

Rückblickend, bis zum heutigen Tag, würde ich grob diese Liste an zu beantwortenden Fragen und Schritten empfehlen, um effektiv voranzukommen:

  1. Wer bist Du und was ist Dein Warum?
  2. Was ist Deine Geschäftsidee? Ggf. erst Post-It-Sammlung, dann Canvas (soweit man es schon ausfüllen kann)
  3. Lege Dir mindestens ein XING-Profil zu und falls Du planst irgendwann ggf. auch international zu arbeiten, dann auch ein LinkedIn-Profil
  4. Was für Institutionen (z. B. Coworkingspaces und Karriere-Netzwerke) gibt es in Deiner Stadt, bei denen Du Menschen treffen kannst, die einen ähnlichen Weg einschlagen möchten, bzw. eingeschlagen haben, wie Du?*
  5. Geh zu Veranstaltungen dieser Institutionen und baue neben Deinem Wissen auch Dein Netzwerk aus:

    Frage Menschen, die Dir spannend erscheinen danach, sich mit Dir z. B. auf einen Kaffee zu treffen, um sich kennenzulernen und auszutauschen. Wenn Ihr Euch trefft, finde ich persönlich es ganz wichtig, dass es ein Geben und Nehmen ist. Wenn Du denkst Du hast zurzeit „noch nichts zu geben“, dann erzähle ihnen davon wer Du bist und was Du vorhast. Frage sie nach den Dingen, die Du gerade brauchst. Z. B. Haben sie ein Buch, dass sie Dir empfehlen können, das Dir gerade weiterhelfen könnte? Kennen sie einen Workshop, den Du unbedingt besuchen solltest? Kennen sie Personen, mit denen Du Dich mal zusammensetzen solltest? Und frag ruhig konkret nach, wenn Du z. B. auf der Suche nach speziell einem Menschen mit Design-Kenntnissen bist o.ä. – je präziser Deine Fragen, desto präziser die Antworten. Kennen sie Netzwerke denen Du unbedingt beitreten solltest? Usw.

    Meiner Erfahrung nach, ist es wirklich so wie es heißt „Frage, und Dir wird gegeben“. Jeder hat mal ganz bei null angefangen. Jeder hat seine eigenen Stolpersteine und Hindernisse überwunden und freut sich in der Regel darüber, anderen Hilfestellung geben und weiterhelfen zu können, wenn sie ganz ehrlich und nett gefragt werden und für sie zumindest ein nettes Gespräch dabei herauskommt. Und ganz ehrlich, irgendwas hast Du ganz bestimmt schon jetzt zu geben, also trau Dich unbedingt Dich aktiv auf solche Gespräche einzulassen!

  6. Durch diese Gespräche wirst Du an sich Informationen kommen und umgehst die große Suche nach „Welches Buch ist denn nun das Beste? Welche Netzwerke sind denn nun die besten? Welche Facebook-Seiten sind die Besten? Usw.“ Such auf jeden Fall, wenn Dir das Spaß bringt. Aber vergiss nicht, dass deine Suche ewig dauern kann, denn es ploppen ständig neue Seiten hoch und, da spreche ich jetzt für mich, mir hat es viel mehr geholfen über persönliche Empfehlungen den Umfang an Informationen kleiner zu halten und daraus meine Favorites auszuwählen.
  7. Weiter bin ich noch nicht, da geht aber bestimmt noch mehr in der Liste. To be continued.

* Für Hamburg habe ich mich z.B. zurzeit auf diese Ressourcen/ Institutionen fokussiert:

  • Hamburg Startups
  • Die führende unabhängige private Startup-Plattform im Norden, die sich für eine effektive Vernetzung und Darstellung der Startup-Szene einsetzt – mit Event-Kalender.

  • Next Media Hamburg
  • Der nextMedia.StartHub ist die erste zentrale Anlaufstelle für Gründer aus der Medien- und Digitalbranche und Startups – mit Eventkalender

  • Betahaus Hamburg
  • Coworkingspace – mit Eventkalender

  • Frau, frei &
  • Neben dem uns bekannten super tollen, inspirierendem Blog finden immer mal wieder Frühstücks-Netzwerk-Veranstaltungen statt. Hier kann man sich mit Sandra, Judith und anderen selbstständigen Frauen in lockerer Atmosphäre über die Selbstständigkeit quatschen – Termine über ihre Facebook-Seite

Online kommen ergänzend dazu:

  • Femininjas
  • Das Frauen-Online-Coworkingspace, in dem ich Mitglied bin

  • Fielfalt
  • Eine branchenübergreifende Community und ein Blogazine für Female Empowerment, die auch Events in Hamburg veranstaltet

  • Digital Media Women
  • “Net. Work. Power. Die Digital Media Women (#DMW) sind ein Netzwerk von Macherinnen. Wir arbeiten für mehr Sichtbarkeit von Frauen auf allen Bühnen – ob Konferenzen, Fachmedien oder Management Board. Unser Ziel ist, dass Frauen gleichberechtigt teilhaben und sichtbar Einfluss nehmen: offen, respektiert und wegweisend. Das ist für uns Digital Leadership. Die Digitale Transformation ist unser Spielfeld, das Netzwerken unsere Stärke.“

  • Um 180grad
  • Blog von Carina Herrmann; phasenweise meine Bibel mit dem schönen Slogan „Wie viele Erfolgsgeschichten musst Du noch lesen, bis Du endlich Deine eigene schreibst?“; Ich kann ALLES empfehlen, was es dort zu lesen gibt, von den kostenlosen bis zu den kostenpflichtigen Produkten, wie ihrem Ebook-Paket-Erfolgskurs – All das war, bzw. ist extrem wertvoll für mich!

  • Laura Seiler
  • Weil Mindful Empowerment für mich „the shit“ ist! Ich kann gar nicht ausdrücken, wie wichtig ich es finde, persönlich und von Innen gut aufgestellt zu sein. Für mich bildet das die Basis auf der alles andere aufbaut und Laura is the Queen of Mindful Empowerment

  • Drachenberg
  • Jacob Drachenberg ist Coach für gesunde Stressbewältigung und auf seinem Blog, bzw. seinem Podcast ist extrem wertvoller Content zu finden, um diese Kompetenz zu trainieren. Wirklich ein absoluter Mehrwert in der Businesswelt.

  • Alpha Inside
  • Mein absoluter all-time-favorite-inspiration-Blog von Daniel Zajons: „Egal nach was du auf der Suche bist, fange an in dir selbst zu suchen und du wirst es finden. Alles was du brauchst, um das zu sein und das zu haben was du willst, besitzt du bereits in dir. Dafür steht Alpha Inside.“ Über sein Blog findet Ihr auch das wirklich WELTKLASSE Ebook „In vier Schritten zur Verwirklichung Deiner Träume“

Gibt es sonst noch etwas, dass Du angehenden Gründern mit auf den Weg geben magst?

Ja. Der reichste Ort der Welt ist nicht die USA, Deutschland oder Dubai – der reichste Ort der Welt ist der Friedhof. Dort findet man Erfindungen die niemals erfunden wurden, Geschäftskonzepte die niemals umgesetzt wurden, Songs die niemals aufgenommen wurden, Bücher die niemals geschrieben wurden und Ideen die niemals verfolgt wurden. Dort findet man Menschen die ihre Träume nicht realisiert haben, weil sie Angst hatten ein Risiko einzugehen. Nehmt Eure Angst an die Hand und geht einem Schritt nach dem anderen. Der Weg wird sich auftun, sobald Ihr losgeht. Alle Wege führen ans Ziel! Im schlimmsten Fall sammelt Ihr eine neue tolle Geschichte, die Ihr Euren Enkelkindern irgendwann erzählen könnt.

*Noch ein kleiner Hinweis: Meine Empfehlungen enthalten Affiliate-Links des Anbieters Amazon. Wenn Ihr über diese Links z. B. ein Buch kauft, erhalte ich eine kleine Provision.

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