#Girlboss – früh übt sich, wer einmal Unternehmerin sein will

Girlboss

Manchmal sind es gerade die kleinen Dinge im Leben, die Dir den Mut geben nicht aufzugeben. Ein aufmunterndes Wort. Ein ermutigendes Lächeln. Eine motivierende Geschichte. Wie zum Beispiel die von Maya. Oder Vivienne. Oder Mikaila. Oder Beau.

Diese Mädchen haben bereits in jungem Alter und viele Jahre entfernt von der Volljährigkeit ihre GeschäftsIdeen umgesetzt und sollen Euch eine Inspiration sein. Eine Inspiration dafür Eure Träume festzuhalten und diese in die Tat umzusetzen. Wenn vier Mädchen im Alter von acht bis sechzehn Jahren es schaffen aus einer Idee ein Business zu machen, könnt Ihr es auch.

Nein, stop! Ich will Eure Ausreden nicht hören. “Die Mädchen hatten ja auch nichts zu verlieren”. “Ich muss aber meine Miete zahlen”. “Wie soll ich das mit zwei Kindern schaffen?”. Dass Ihr ausreichend Geld für das Begleichen von Rechnungen benötigt und es nicht leicht ist eine Selbstständigkeit mit Kind aufzubauen, steht außer Frage. Aber nutzt diese Tatsachen nicht als Vorwand. Macht Euch klar, dass es Angst ist, die Euch hindert.

Es ist doch so, dass uns im Laufe der Jahre der Mut abhanden kommt, den wir als Kinder noch hatten. “Tatsächlich ist mir das bei mir schon öfter aufgefallen. Dass ich mich viele Dinge einfach nicht mehr traue. Es gab gar keine schlechte Erinnerung, die daran schuld sein könnte – aber irgendwas blockiert mich und sagt: Nein, den Dreimeter-Turm im Schwimmbad springst du nicht runter” schreibt Judith Wischhof in ihrem Artikel Mutig wie ein Kind.

Wie schön war es doch, total angstfrei und neugierig alles auf einen zukommen zu lassen. (…) Ich will mich nicht einschränken lassen von unbegründeten Ängsten. Ich will ein bisschen mehr mutig wie ein Kind sein.”

Das wünsche ich Euch auch und möchte Euch durch die nachfolgenden Geschichten von Maya, Vivienne, Mikaila und Beau ermutigen, etwas zu wagen. Ganz nach dem Motto: Es ist mal wieder Zeit für einen Mutausbruch!

Maya vertreibt nachhaltige Mode und Accessoires

Maya ist wohl das, was man unter einem Multipotentialite versteht. Sie ist vielseitig interessiert, aber auch vielseitig begabt. Angefangen hat alle mit selbstgemachten Haarbändern – und im Alter von neun Jahren.

Mittlerweile verkauft sie in ihrem Onlineshop Maya’s Ideas handgemachte Accessoires sowie Mode aus umweltfreundlichen Materialien. Ein gewisser Prozentsatz ihrer Einnahmen wird an regionale Hilfsprojekte gespendet.

Für mehr Inspiration hört Euch ihren TED-Talk an:

Vivienne verkauft Zitronenlimonade, um Kinderarbeit abzuschaffen

Die Geschichte von Vivienne, der “Little Lemonpreneur”, ist Euch vielleicht bekannt. Denn ihr Zitronenlimonaden-Protest “Make a stand” gegen Kinderarbeit verbreitete sich in der ganzen Welt. Angeregt durch ein Bild von zwei Jungen aus Nepal in ihrem Alter, das die beiden bei der Kinderarbeit zeigt, begann Vivienne Limonade zu verkaufen. Sie wollte etwas gegen Kinderarbeit tun. Ihr Ziel: 500 Kinder befreien. Dafür benötigte die damals 8-Jährige 150.000 US-Dollar.

Diese Summe schien unerreichbar – bei einem Verkaufspreis von anfänglich 2 Dollar pro Becher. Dann änderte Vivienne ihre Strategie. Sie verschenkte die Limonade und bat darum einfach so viel zu bezahlen, wie jeder mochte. Jetzt lief das Geschäft.

Nach sechs Monaten hatte Vivienne 100.000 Dollar mit ihrem Limonadenstand verdient. Ein halbes Jahr später wird aus dem Protest eine richtige Firma.

Hier könnt Ihr sie auf der TED-Bühne erleben:

More to come: Zusammen mit ihrem Vater hat sie eine Crowdfunding-Plattform für Non-Profit-Projekte ins Leben gerufen.

Mikaila süßt ihre selbstgemachte Limonade mit Honig

Auf der Website von Mikaila lässt sich die Geschichte ihrer Businessidee nachlesen. Als sie vier war, wurde sie von ihren Eltern dazu ermutigt an einer Business-Challenge für Kinder teilzunehmen. Während Mikaila darüber nachdachte, welches Produkt sie einreichen könne, passierten zwei Dinge: Erstens, schickte ihr ihre Großmutter ein Kochbuch, dass auch das Rezpt für ihre selbstgemachte Leinsamen-Limonade erhielt. Zweitens, wurde sie von einer Biene gestochen. Zweimal.

Bienenstiche sind schmerzhaft, aber sie riefen Neugier bei Mikaila hervor. Mikaila lernte daraufhin alles über Bienen und was sie für unser Ökosystem tun. Dabei kam ihr der Gedanke: “Was geschieht, wenn ich etwas herstelle, dass den Bienen hilft und das Rezept von meiner Oma enthält?” Me & the bees lemonade war entstanden. Seither produziert sie Limonade und spendet einen Teil ihrer Erlöse an Projekte, um Bienen zu retten.

Beau gibt chinesischen Babies einen Namen

Die 16-Jährige Beau aus Großbritannien ist der beste Beweis dafür, dass jede Idee – und sei sie noch so skurril – es Wert ist, dass man an sie glaubt. Während eines Familienaufenthalts in China wurde Beau bei einem Abendessen gebeten einem neugeborenen Baby einen englischen Namen zu geben. Wohl der neueste Schrei in China. So wie bei uns in Deutschland Chantal, Justin oder Diamond. No offense, aber da würde ich eher schreiend weglaufen, als mein Kind so zu nennen. 😉

Das dachte sich wohl auch Beau, als bei dem Abendessen nur “peinliche” Namensvorschläge gemacht wurden. Sie entschied sich zu handeln und launchte die Website “Special Name”, auf der Chinesen seither englische Namen für ihre Kinder auswählen können. Beau hat durch ihre Website bereits 200.000 chinesischen Babies zu einem neuen Namen verholfen und ganz nebenbei 60.000 Euro verdient, das behauptet zumindest dieser Artikel.

Wenn wir davon ausgehen, dass die angegebenen 200.000 Babynamen stimmen, dürften es sogar noch mehr als 60.000 Euro an Einnahmen über die Website gewesen sein. 10€ müssen die werdenden Eltern für drei Namensvorschläge nämlich umgerechnet zahlen. Ihr könnt Euch ausrechnen, welche Summe das bei 200.000 erfolgreichen Namensvermittlungen macht…

© Beitragsbild: kaboompics.com

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