Die Markenmacherin“ Iris Staron kommt aus dem Brand Marketing der Konsumgüterindustrie und ist seit 2014 mit viel Herzblut als freie Online-Texterin im gesamten deutschsprachigen Raum für Unternehmen und Agenturen tätig. Zum Portfolio der Diplom-Kauffrau zählen suchmaschinenoptimierte Blogbeiträge, Fach- oder Ratgeberartikel und Newsletter mit den Schwerpunkten Markenbildung, Social Media, Food, Lifestyle und Familie.

Wie wird man als Selbständige als Expertin wahrgenommen und kann langfristig das Vertrauen von Interessenten und Kunden für sich gewinnen? Eine Frage, die viele von uns beschäftigt.

Während meines Weges in die Teilzeit-Selbständigkeit als freie Online-Texterin musste ich erstmal eins verstehen: was sind meine Stärken und wie transportiere ich meine Kompetenz nach außen.

Mit diesen Tipps möchte ich Euch dabei helfen, Euch bewusst und intensiv mit dem persönlichen Markenkern auseinanderzusetzen – um Euch erfolgreich auf dem Markt zu positionieren.

Definition des Personal Brandings

Begriffe wie Selbstvermarktung oder Personal Branding hat sicher jede von Euch schon einmal gehört. Laut Wikipedia sind sie ein Ausdruck für die „Markenbildung beim Menschen“. Und das hat wirklich nichts mit der berüchtigten Phrase „Eigenlob stinkt!“ zu tun. Gerade für uns Freelancerinnen und Selbständige ist der Aufbau einer Eigenmarke ein Muss, um seine Persönlichkeit und fachliche Kompetenz (online) abzubilden.

Was habt Ihr zu erzählen?

Wie geht man am besten vor? Zunächst solltet Ihr Euch einmal fragen, was Ihr gerne macht und wofür Euer Herz schlägt. Ruhig auch mal im Bekannten- und Freundeskreis fragen, was Ihr besser könnt als andere und womit man Eure Person assoziiert.

Stimmt Euer Selbstbild mit der Fremdwahrnehmung überein, solltet Ihr überlegen, welche Themen Ihr besetzen wollt und was Ihr dazu sagen kannst.

Mit speziellen Branchenerfahrungen, Hobbies oder persönlichen Erlebnissen könnt Ihr sicher punkten. Dabei ist es wichtig stets ehrlich, authentisch und sympathisch zu kommunizieren. Sei es in einem Gastartikel, den eigenen Social-Media-Kanälen, einem Online-Webinar oder auf der eigenen Website.

Gestaltet Eure Personal Brand

Ob off- oder online: es zählt der erste Eindruck, den man hinterlässt. Dank der Digitalisierung haben wir unzählige Möglichkeiten unserem Expertenstatus Nachdruck zu verleihen und uns in der gewünschten Community zu etablieren. Dabei ist es wichtig, dass sich der Markenkern auf allen Social-Media-Plattformen widerspiegelt, zum Beispiel in Form eines Claims.

• Überlegt, was genau Eure Stärken sind und wie Ihr Euren Expertenstatus glaubhaft untermauern kannst.
• Definiert Eure Werte und setzt realistische Ziele für Euer Business.
• Aktualisiert Eure Social-Media-Profile und informiert über Eure Dienstleistungsangebote.
• Teilt Euer Wissen in einem Blog mit anderen oder schreibt regelmäßig als Gastautorin für andere Blogger zu Euren Lieblingsthemen.
• Erweitert auf Konferenzen, Messen oder Workshops Euer Netzwerk zu Unternehmen und Start-ups.

Bei einer sauberen Positionierung wird so der eigene Name schnell zum Markennamen, der in Erinnerung bleibt. Durch Online-PR, Marketing und Networking auf bedeutenden Events könnt Ihr diese Position weiter ausbauen und stärken.

Das heißt nicht, dass alles Private ab sofort bei Facebook oder Pinterest landen muss.

Eure Personal Brand soll vor allem eine klare (Marken-)Botschaft und konstante Werte vermitteln.

Haltet qualitativ relevante Inhalte mit echtem Mehrwert für User und Leser bereit und tretet vor allem glaubwürdig auf.

Nutzt Euer ausgeprägtes Netzwerk für die Kundenakquise oder tretet mit anderen Selbständigen in Kontakt. Kunden, die mit Euch zusammengearbeitet haben und zufrieden mit der Qualität Eurer Leistung waren, werden Eure Marke sicher gerne weiterempfehlen.

Bringt persönliche Erfahrungen und Erlebnisse in Euren Markenauftritt ein, erlaubt ruhig einen Blick hinter die Kulissen. Ein Mix aus emotionalem Storytelling, Charisma, Leidenschaft für Euer Thema in Kombination mit einem guten Netzwerk erhöht den Wiedererkennungswert und bringt Euch auf dem Weg zur Ich-Marke sicher deutlich voran.

Über Nacht funktioniert das leider nicht. Aber jedes neue Projekt, alles was man täglich macht, wie man kommuniziert und sich präsentiert, zahlt auf die eigne Marke ein.

In diesem Sinne:

„Dein Lächeln ist Dein Logo. Deine Persönlichkeit ist Deine Visitenkarte. Wie andere sich fühlen, nachdem Du ihnen begegnet bist, ist Deine Marke.“ – Jay Danzie

© Beitragsbbild: Brooke Lark | Unsplash

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