Erfolgreich selbstständig – Von Träumen und Zielen

Erfolgreich selbstständig – Von Träumen und Zielen

Ich habe ein Zitat aus der alten US-amerikanischen Sitcom Boy meets world aufgeschnappt: Things don’t happen for no reason… davon bin ich fest überzeugt. Die Vergangenheit ist mir der beste Beweis. Nehmen wir mein Praktikum in der Online-Redaktion von Petra und Für Sie nach dem Studium zum Beispiel. Dort habe ich Judith kennen gelernt. Sie war mir schon damals eine gute Freundin. Hatte immer ein offenes Ohr für meine Sorgen und versuchte, mir mit einem großen Cookie ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, als es mir mal nicht so gut ging. I will never forget!

Nebenbei: Wer mich kennt, weiß dass es funktioniert hat. Sichere Methode. 😉

Ohne ersichtlichen Grund haben wir uns dann nach Ende meines Praktikums aus den Augen verloren. Ich habe die Zeit genutzt um erwachsen zu werden. So unvermittelt wie wir aus dem Leben der anderen verschwunden sind, haben wir bei einem gemeinsamen Kaffee in der Konditorei Schmidt Anfang des letzten Jahres auch wieder zueinander gefunden. Der erste Baustein in der Geschichte dieses Blogs…

Kein Zufall, also. Demnach bin ich gestern Abend wohl auch nicht „aus Versehen“ über den aktuellen Blogbeitrag von Nadine Burck gestolpert – nein, es war das fehlende Puzzleteil das ich brauchte, um diesen Artikel fertigzustellen.

Nadine schreibt in ihrem Post davon, wie es dazu kam, dass sie sich im Alter von 22 Jahren selbstständig machte und sich von einer vermeintlich sicheren Festanstellung verabschiedete, um in Zukunft ihr eigener Chef zu sein. Ihr Werdegang weist einige Parallelen zu meinem eigenen auf, wenn man mal von Australien und dem Existenzgründerzuschuss absieht. Aber auch ich habe aus Unzufriedenheit meinen Job gekündigt und bin in die Selbstständigkeit gegangen. Der große Unterschied unserer Geschichten liegt darin, dass meine Entscheidung damals ein Mittel zum Zweck sein sollte und sie ihrem Traum folgte.

Lebe Deine Träume!

Wo wir beim Thema wären: Lebt Euren Traum! Und lasst Euch bitte von nichts und niemandem davon abhalten – auch nicht von Euch selbst! Ihr möchtet ferne Länder bereisen? Tut es! Ihr möchtet ein Buch schreiben? Tut es! Ihr möchtet Euch selbstständig machen? Dann tut es! Nadine ist der beste Beweis, dass sich Mut auszahlt.

Der Wille an seinen Träumen festzuhalten, ganz gleich mit welchen Widrigkeiten man selbst konfrontiert ist, ist essenziell. Es wird Leute geben, die versuchen werden, Euch Euer Vorhaben auszureden oder madig zu machen – auch im Familien- und Freundeskreis. Sie verstehen Euch nicht. Sie unterstützen Euch nicht. Das ist hart. Sehr hart. Aber darf kein Grund sein, Euren Traum aufzugeben!

In einem meiner absoluten Lieblingsfilme Das Streben nach Glück* gibt es eine Schlüsselszene mit Will Smith in der Figur des Chris Gardner und seinem Sohn auf dem Dach eines Hochhauses beim Basketball spielen. Als der 5-jährige Sohn Christopher im Spiel voller Begeisterung äußert er würde später Profi, erwidert Smith schonungslos: „Tja, also ich weiß nicht so recht. Du wirst wahrscheinlich so gut wie ich früher war. So läuft das meistens und ich war nur unterer Durchschnitt. Das heißt, du wirst es unterm Strich auch nicht so weit bringen.“ Woraufhin der kleine Sohn desillusioniert den Basketball weg wirft.

Filmmusik setzt ein und Will Smith spricht das in meinen Augen inspirierendste Filmzitat ever: „Hey, lass dir von niemandem je einreden, dass du was nicht kannst. Auch nicht von mir. Ok? Wenn du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Wenn andere was nicht können, wollen sie dir immer einreden, dass du es auch nicht kannst. Wenn du was willst, dann mach es. Basta!“ Ich könnte mir diese Szene immer und immer wieder anschauen. Und Ihr solltet es auch tun – wenigstens einmal. Los.

Also, was ist Euer Traum? Jeder Mensch hat Träume. Ich auch. Viele. Aber nur ein Teil von uns schafft es, die eigenen Träume zu verwirklichen. Woran liegt das?

Verwirkliche Deine Träume

Chris Geissler schreibt auf dem Blog Das bessere Ich, dass das Geheimnis erfolgreicher und glücklicher Menschen darin liegt, sich „einfache, realistische und klar definierte Ziele“ zu setzen. Denn „Ziele sind unsere Meilensteine auf dem Weg in ein erfülltes Leben“.

Im Buch Geh nie alleine essen!* von Keith Ferrazzi habe ich eine schöne Definition von „Was ist ein Ziel?“ gefunden: „Ein Ziel ist ein Traum mit einer Frist.

Lasst diese Worte gerne einen Moment auf Euch wirken. Und überlegt Euch dann zuerst, worin Eure eigenen Träume bestehen, bevor ihr Eure Ziele aufschreibt. „Andernfalls könne man“, so warnt Ferrazzi, „in eine Richtung steuern, in die man eigentlich gar nicht gehen wollte“. Träume und Ziele zu definieren ist für uns Selbstständige und unseren Erfolg besonders wichtig. Wie sehr, verdeutlicht auch noch einmal der folgende Dialog aus Lewis Carrolls Alice im Wunderland:

„Könntest du mir bitte sagen, welchen Weg ich von hier aus nehmen soll?“

„Das kommt ganz darauf an, wohin du gehen willst“, sagt die Katze.

„Wohin ist mir ziemlich egal“, sagte Alice.

„Dann ist es auch egal, welchen Weg du nimmst“, sagte die Katze.

Du brauchst Ziele

Ihr seht, ohne vorher definierte Ziele ist kein Weg der richtige. Man braucht Ziele, um zu wissen, was man erreichen möchte. Peer Wandiger schreibt auf seinem Blog Selbstständig im Netz: „Ohne konkrete Ziele kann man gar nicht richtig entscheiden, welche Maßnahmen am sinnvollsten sind und zudem weiß man dann auch nicht, ob man schon dort ist, wo man hin wollte“. Schuldig im Sinne der Anklage.

Ich wusste zwar, dass ich mit Antritt meiner Freelancer-Stelle bei OTTO im vergangenen Sommer ein von mir gesetztes Ziel erreicht hatte, habe aber den Fehler gemacht, kein neues zu definieren und wunderte mich, warum ich seither auf der Stelle trat. Ich erkannte erst kürzlich, was der chinesische Philosoph Lao-Tse bereits im 6. Jhdt. v. Chr. konstatierte:

„Wer kein Ziel hat, kann auch keines erreichen.“

Und der Erfolg bleibt aus. Deshalb mein Appell an Euch: Träumt. Träumt groß! Setzt Euch Ziele. Konkrete Ziele. Auch ich habe neue für mich definiert. Und vergesst nie: Wenn Ihr etwas wollt, dann tut es! … Things don’t happen for no reason.

© Beitragsbild: pixabay

*Noch ein kleiner Hinweis: Unsere Empfehlungen enthalten Affiliate-Links des Anbieters Amazon. Wenn Ihr über diese Links z. B. ein Buch kauft, erhalten wir eine kleine Provision.

1 Kommentar
  1. Pingback: Warum Du Dir Ziele setzen solltest – Fielfalt

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