Wie Sophie in ihrem Artikel „Die 10 gefährlichsten Zeitfresser im Home Office“ vor einiger Zeit schon so treffend beschrieben hat, erwarten uns als Selbstständige sowohl am heimischen Schreibtisch als auch in der Coworking-Welt oft die Tücken des Arbeitsalltags. Und weil wir uns ja, wie so fein berichtet, ohnehin schon fleißig ablenken lassen, weil unsere Wohnung unerwartet eine penible Grundreinigung benötigt oder wir auf einmal von diesem fiesen Hunger übermannt werden, habe ich 9 meiner liebsten Apps und Tools zusammengestellt, die mir trotz der häufigen Ablenkungen immer wieder dabei helfen, produktiv und strukturiert zu arbeiten.

01. Google Drive
Wohl meine allerliebste Lieblingsapp! Google Drive lässt einen Daten und Dokumente speichern und erstellen, synchronisieren und mit anderen Personen teilen. Von jedem beliebigen Gerät können diese Daten und Dokumente dann über einen Google-Account jederzeit bequem abgerufen werden. Text- und Excel-Dateien können nebenbei auch ganz entspannt von ausgewählten Personen mit bearbeitet und kommentiert werden.
Für mich eines der großartigsten und komfortabelsten Organisations- und Kommunikations-Tools.

02. Slack
Slack ist auch was Feines. Für Frau, frei & benutzen wir diese App, um uns täglich über Berufliches und den Blog auszutauschen. Über verschiedene Channels, die sich unkompliziert zu bestimmten Themen anlegen lassen, kann man super schnell und einfach in der Gruppe kommunizieren. Unendlich viele Teilnehmer können zu einem Chat hinzugefügt werden und in Echtzeit miteinander sprechen. Ein großartiges Tool, das ich nur schwer wieder weg denken kann.

03. Pocket
Oh ja, mein geliebtes Pocket, was wäre ich nur ohne dich?! Seit etwa einem halben Jahr speichere ich wie wild alle möglichen Bilder und Links, die ich nicht vergessen oder einfach später noch mal lesen will und im Moment nicht die Zeit dafür finde. Vieles bleibt natürlich auch ungelesen, aber es gibt einem die Möglichkeit, ein kleines Archiv an tollen Artikeln für den Feierabend oder den richtigen Moment anzulegen.

04. Trello
Themen-Boards erstellen und organisieren, Kollegen einladen, gemeinsam arbeiten oder einfach persönliche Pinnwände erstellen – das und noch viel mehr kann mein guter Freund Trello. In den einzelnen Boards lassen sich Unterkarten erstellen, die farblich nach Wichtigkeit markiert und einzelnen Boardteilnehmern zugeteilt werden können. Checklisten, Anhänge und Ablaufdaten können hinzugefügt werden und sorgen zusätzlich für eine noch bessere Übersicht. I love it! Anders als Slack nutze ich Trello zum Beispiel kaum als Kommunikations-Tool, sondern eher, um meine To-Do´s und Arbeitsabläufe zu strukturieren. Die nebeneinander liegenden Boards bieten eine gute Übersicht und einzelne Karten können je nach Status leicht verschoben oder archiviert werden.

05. GoKeep
„Noch so ein To-Do-Listen-Ding“, denkt Ihr jetzt, ne? Richtig! Aber ein gutes. Ich finde Google Keep perfekt für unterwegs. Notizen und Checklisten lassen sich farblich unterlegen und so einzelnen Personen oder Aktivitäten zuteilen. Google Keep funktioniert quasi wie eine kleine digitale Pinnwand, die aus lauter bunten Listen besteht. Man kann Bilder und Sprachnotizen hinzufügen und mit anderen Personen teilen. Google Keep ist damit für mich ein super praktisches Memoboard.

06. Swiftkey
Als früherer Google-Nexus-Nerd war ich kurz ein bisschen aufgeschmissen, als ich im letzten Jahr auf ein iPhone umgestiegen bin. Plötzlich keine Swipe-Tastaur mehr, sondern lästiges Tippen. Na ja, ich habe es schnell überwunden, denn es kam Swiftkey um die Ecke. Klar, Swiftkey ist eigentlich keine App, die hier im klassischen Sinne reingehört, aber mir hat sie das Arbeiten erleichtert. Daher ist sie heute hier mal erlaubt.
Swiftkey ist schlicht und einfach toll. Kein Tippen und kaum nervige Autokorrektur-Fehler mehr, stattdessen kann ich jetzt einfach wieder entspannt über die Tastatur wischen und die Worte entstehen wie von selbst. Das Beste: Man muss nicht zwischen verschiedenen Sprachen wechseln, sondern kann mehrere Sprachen parallel einstellen.
Probiert es einfach mal aus! Vielleicht seid Ihr ja genauso begeistert.

07. Toggl
Da wären wir wieder beim Thema: Zeit! Und damit ich nicht zu wenig davon in die wirklich wichtigen Dinge investiere, benutze ich ganz gerne Toggl. Eine nette, minimalistische und leicht zu bedienende Timer App. Toggl ist quasi nicht viel mehr als eine Stoppuhr, die man nebenher laufen lassen kann, wenn man zum Beispiel Präsentationen vorbereitet, einen Artikel, E-Mails oder Rechnungen schreibt. Ich find diese App toll – immerhin einer, der mir mal auf die Finger schaut.

08. MoneyControl
Nicht nur auf die Zeit muss man achten, leider auch auf das liebe Geld. Nach langem Hin und Her bin ich jetzt bei MoneyControl hängen geblieben. Die App ist leicht zu bedienen und man hat die Möglichkeit für verschiedene Konten Budgets anzugeben, die nicht überschritten werden dürfen. Durch kleine Symbole, die man den einzelnen Buchungen hinzufügen kann, bekommt man einen guten Überblick, für was man so am meisten Geld ausgibt. Schon ein bisschen erschreckend, wie viel Kaffee ich so jede Woche in mich hineinkippe 😉

09. Skype
Skype natürlich, kennt ja wohl jeder! Perfekte App für den ein oder anderen Call aus dem Home Office. Auch wenn es mittlerweile noch andere Alternativen wie Hangouts und Co. gibt, Skype ist immer noch mein Favorit. Videogespräche, Konferenzschaltungen, Chats oder normale Telefonate – mit Skype ist so einiges möglich.

So, ich hoffe Ihr findet die ein oder andere App genauso toll wie ich und vielleicht helfen sie Euch ja, genau wie mir, trotz all der Ablenkungen da draußen, auch weiterhin ein wunderbar produktives und strukturiertes Leben im Selbstständigen-Dasein zu führen.

© Beitragsbild: Alejandro Escamilla | Unsplash

Als Selbstständige fällt es nicht immer leicht produktiv zu sein, deshalb habe ich Euch auf Pinterest Ideen zusammengetragen, wie Ihr Eure Produktivität steigern könnt!

2 Kommentare
  1. Andrea K. sagt:

    Hallo ich bin Andrea und habe eure Seiten etwas gelesen. Bin auf der suche nach einem Job als Mediengestalterin. Aber habe vor kurzem einen Minijob angenommen bei einem Naturkosmetik Hersteller. Gestalte Flyer für Seifen und Verpackungen. Der Werbesektor wird immer kleiner leider. Überlege mich im Bereich Social Media weiter zu bilden. Habt Ihr einen Tip wo man sowas schnell erlernen kann ? Ach und ich finde euren Seiten sehr spannend 🙂 …..

  2. Sandra sagt:

    Liebe Andrea, Social Media lernst Du natürlich am besten, wenn Du Dich intensiv mit den einzelnen Social-Media-Netzwerken und ihren Funktionen beschäftigst. Richte Dir z. B. Test-Accounts ein und probiere Dinge aus.
    Ansonsten gibt es im Netz natürlich auch viele gute Quellen, mit denen Du Dich kostenfrei weiterbilden kannst.
    Schau Dir z. B. mal den Blog von Dajana Hoffmann an (http://socialmedia-hoffmann.de/blog/) oder http://www.blogyourthing.com/ von Janneke. Katharina Lewald’s Blog wird oft als gute Quelle für Social-Media-Themen genannt (http://katharina-lewald.de/blog/). Ein Blick auf http://allfacebook.de/ oder http://www.thomashutter.com/ lohnt sich auch. Dann gibt es natürlich auch kostenpflichtige Weiterbildungsprogramme, z. B. von der Social Media Akademie (http://www.socialmediaakademie.de/). Bei uns in Hamburg bietet die Handelskammer auch Kurse an. Aus welcher Stadt/Region kommst Du? In größeren Städten wie z. B. Hamburg gibt es fast täglich auch kostenfreie Abendveranstaltung bei denen man sich zu Social-Media-Themen weiterbilden kann. Man muss nur die Augen offen halten. Schau doch mal, wenn es bei Dir vor Ort oder in der näheren Umgebung gibt. Ich bin mir sicher, Du wirst fündig werden! 🙂
    Im nächsten Frühjahr magst Du ja vielleicht auch der Social Media Week (kostenfrei) hier in Hamburg einen Besuch abstatten? Wenn, sag gerne Bescheid und wir gehen auf einen Kaffee! Falls Du konkrete Fragen zum Thema Social Media hast, kannst Du Dich auch gerne bei mir melden (sandra[@]frau-frei-und.de). Ich bin selbst freie Social Media und Content Marketing Managerin. Mein Wissen habe ich mir auch hauptsächlich durch Neugier und den Umgang mit den Netzwerken selbst aufgebaut. Ach und, für Dich lohnt sich vielleicht auch ein Blick auf http://achtungdesigner.de/ von unserer Supporterin Gudrun. Ich hoffe, ich konnte Dir mit meiner Antwort etwas weiterhelfen!? Danke für Deine Nachricht, Sandra

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